Dialog für neue Mitstreiter

Für die Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern setzten sich diese TuS- und BFV-Funktionäre bei einer Dialog-Runde ein: Von links 3. Vorsitzender Manfred Seitz, BFV-Bezirksvorsitzender Maximilian Karl, Leiter Damenfußball Florian Kühn, BFV-Vizepräsidentin Silke Raml, 2. Vorsitzender Werner Biersack, die Spartenleiter Christian Stöcklmeier und Jürgen Drahota, Kreisspielleiter Albert Kellner sowie Kassier Gerd Egelseer. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
30.10.2015
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Sportvereine leben vom Ehrenamt, bieten vielfältige Tätigkeitsfelder und tragen nicht zuletzt zu Fitness und Wohlbefinden bei. Dies ist längst auch bei den sportlichen Spitzenverbänden angekommen. Und so tritt auch der Bayerische Fußball-Verband seit einiger Zeit verstärkt in den sogenannten Vereinsdialog.

Aktuell besuchten BFV-Vizepräsidentin Silke Raml, Projektmanagerin Pro Amateurfußball Susanne Hufnagel, Bezirksvorsitzender Maximilian Karl sowie Kreisspielleiter Albert Kellner den TuS Rosenberg, um einen "offiziellen Vereinsdialog" zu führen. Dabei haben Vereine generell die Möglichkeit, über Probleme und Nöte Auskunft zu geben. Hierbei versucht der Verband, den Vereinen bei der Lösung der Probleme unter die Arme zu greifen.

Anliegen geschildert

Von Seiten des TuS schilderten die stellvertretenden Vorsitzenden Werner Biersack und Manfred Seitz, Sportlicher Leiter Damenfußball Florian Kühn, Kassier Gerd Egelseer sowie die Fußball-Spartenleiter Jürgen Drahota und Christian Stöcklmeier die Situation und Anliegen.

Zusammengefasst kamen die Bereiche Ehrenamt, Trainer und Betreuer sowie Schiedsrichter zur Sprache. Dabei ging es in erster Linie um Möglichkeiten, wie für diese wichtigen Positionen in den Vereinen Interessenten gefunden werden könnten. Gerade bei den Rosenberger Fußballern, die im Kreis mit am meisten Mannschaften im Spielbetrieb haben, müsse auch hier die Suche immer wieder forciert werden.

Die BFV-Vertreter verwiesen beim Besuch auf die hohe Bedeutung des Ehrenamts. Im Bereich Fußball seien in Deutschland rund 500 000 Personen ehrenamtlich engagiert. Im Durchschnitt sei jeder Ehrenamtliche 20,1 Stunden/Monat für seinen Verein tätig. Dies bedeute eine jährliche Wertschöpfung von 6,7 Milliarden Euro, informierten die BFV-Vertreter.

Angeboten würden deshalb verschiedene Maßnahmen zur Förderung des Ehrenamtes, darunter die Gewinnung und Schulung von Vereinsehrenamtsbeauftragten, Ehrenamtspreis des DFB und BFV. Erwähnt wurden auch die Mitarbeiterpflege mit Anerkennung, Qualifikation, Erleichterung von Arbeitsbedingungen oder Erstattung von Ausgaben.

Ständiges Thema

Mitarbeitergewinnung und -qualifizierung müssten ständig Thema im Vereinsvorstand sein. Hierzu seien Konzepte, Maßnahmen und konkrete Gespräche mit Kandidaten notwendig. Als weiteres Beispiel dienten hier beim TuS Rosenberg Überlegungen, wie man neue Kinder- und Jugendtrainer gewinnen könne.

Nicht unerwähnt blieb in der Runde auch das Engagement des TuS Rosenberg bei der Integration von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Hier sei der Verein für seine vorbildliche Arbeit bereits ausgezeichnet worden.

BFV-Vize Silke Raml und ihre Kollegen sagten weitere Hilfe und Begleitung in allen relevanten Fragen zu. Dafür solle zukünftig ein reger Austausch gepflegt werden.
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