Die Besucher hören Sauglocknläutn, wenn die gleichnamige Gruppe am Freitag, 13. März, ab 20 Uhr beim Festival moderner Volxmusik in der
Sauglockn läuten zum Derblecken

Beim Festival moderner Volxmusik hat die Gruppe Sauglocknläutn am Freitag auf der Kleinkunstbühne Historische Druckerei Seidel ihren Auftritt. Für die drei Musikanten bedeutet ihr Name "grodraus redn, mit nix hinterm Berg hoitn. Song, wos wohr is, aa wenns amoi unangenehm is. Kritisch und satirisch, humoristisch und politisch. Es derf ruhig amoi a bissl dreckad oda zwoadeitig sei. Von jedem a bissl wos". Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
11.03.2015
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Kleinkunstbühne Historische Druckerei Seidel auftritt.

Seit 1998 gibt es die Truppe jetzt schon und in diesen Jahren ist allerhand passiert. Da waren etliche Auftritte.

Beim Singats im Münchener Olympiapark 2001 und auf verschiedenen Kleinkunstbühnen in Bayern und Österreich - Sauglocknläutn spielte bei Stadt- und Dorffesten, bei Schützen- und Sportvereinen. Auch brachten die Musiker immer wieder Programme mit anderen Künstlern zusammen heraus. Zum Beispiel "Opern auf Bayrisch" mit den bekannten Schauspielern Hans Schuler und Sepp Schauer. Oder das Oktoberfest-Programm "Ozapft is" mit dem Kabarettisten Werner Gerl.

2011 traten sie zusammen mit Ottfried Fischer in Straubing auf, aber auch gemeinsam mit Lizzy Aumeier, Sigi Zimmerschied, Alfred Mittermeier, Christian Springer, Konstantin Wecker und Helmut Schleich waren sie schon zu sehen. 2012 kam ihr erstes Video raus. "Stresstest" heißt es, und eine Single gibt es auch dazu. Insgesamt kamen mittlerweile sieben Programme und acht CDs zusammen. Ihr bislang letzter Auftritt in Sulzbach-Rosenberg war 2003 - also höchste Zeit, sich mal wieder in der Herzogstadt zu präsentieren.

Das Programm, das sie dabei vorstellen, heißt schlicht "Das Beste" und beinhaltet Gstanzln, Landler und Zwiefache von ihren CDs. Da sollte für jeden etwas dabei sein. Ihr Stil steht in der Tradition der alten Wirtshausmusikanten, dies aber ohne Grenzen: also neue Texte zu alten Liedern, neue Volkslieder, die sich vermischen mit anderen Musikstilen, auch mit Tönen anderer Länder.

Sie sind satirisch, kritisch, boarisch und politisch, weil: "Glacht muaß wern, aa wenn de Welt no so schlecht is." Natürlich bekommt das Publikum auch neue Lieder zu hören. Aber welche, das können die drei heute noch nicht sagen, denn Politik und Gesellschaft geben fast täglich aktuellen Stoff zum Derblecken.
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