Duftendes Adventserlebnis

Die drei Bläserinnen "retteten" die Eröffnungsfeier des Marktes. Bild: rlö
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
08.12.2014
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"Das Einzige, was jetzt noch fehlt, wär a bissl Schnee", wünschten sich manche Besucher. Aber das war auch schon der einzige Punkt, an dem das Organisationstalent der Rosenberger "Dorfweihnachts-Macher" scheiterte. Der Rest passte wieder wunderbar.

(rlö) Auch ohne die ersehnte "himmlische Überzuckerung" entfaltete sich jedoch zwischen dem großen Christbaum und der Kurzmühle für zwei Tage eine glitzernde, duftende und klingende Adventsatmosphäre von ganz besonderem Reiz. Mit ihrer zweiten Auflage hat die Rosenberger Dorfweihnacht wohl endgültig die Herzen der Menschen in der Region erobert.

Die beiden urtümlich anmutenden Koksöfen - Relikte der stählernen Maxhütten-Epoche - schickten bereits glühend ihre Wärmewellen über den Dorfplatz, als sich am Samstag Nachmittag die ersten Besucher einfanden. Bis zur offiziellen Eröffnung hatte sich das Rund zwischen den Marktbuden und Zelten schon stark bevölkert, die 2. Rosenberger Dorfweihnacht konnte starten.

Festliche Bläsermusik

Als symptomatisch für den guten Rosenberger Geist darf gelten: Nachdem nur wenige Stunden vor Veranstaltungsbeginn das für die Eröffnung eingeplante Trompeten-Duo wegen Erkrankung absagen musste, sprangen spontan drei CVJM-Bläserinnen in die Bresche: Lisa Kretschmer, Corinna und Doreen Deyerl begleiteten die Grußworte zur Markteröffnung mit festlichen Klängen.

Es ist diese Art von Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft, wie man sie im Stadtteil Rosenberg privat wie auch unter den Vereinen seit langem pflegt, und die auch solche Veranstaltungen wie die Dorfweihnacht auf großteils ehrenamtlicher Basis erst ermöglicht. Bürgermeister Michael Göth beglückwünschte die Organisatoren und alle aktiv Beteiligten zu der guten Idee. Die "Dorfweihnacht" stelle nicht nur eine Bereicherung für den Stadtteil dar, sondern mache mit all den anderen vorweihnachtlichen Events dieser Art die Herzogstadt zu einer "Weihnachtsstadt mit besonderem Flair". Christian Weiß von der Interessengemeinschaft "Freunde Rosenbergs" dankte allen Unterstützern, Helfern und Sponsoren, die die Ausrichtung der Dorfweihnacht erst ermöglichten, an der Spitze der Stadt Sulzbach-Rosenberg.

Nachdem die Marktzone sich heuer über den Kirwafestplatz hinaus mit weiteren Anbietern entlang der Hauptstraße bis zur Kurzmühle ausgeweitet hatte, fanden die Besucherscharen eine breite Angebotspalette an Geschenkideen und kulinarischen Genüssen vor, die den Aufenthalt zu einem echten Erlebnis machten.

Ein echtes Erlebnis

Auf der Bühne sorgten Sepp Lösch mit humorvollen Adventgeschichten, die CVJM-Posaunenbläser mit stimmungsvoller Bläsermusik und die Gruppe "TrioLogie" des Musik- und Kulturzentrums MuK mit swingenden Klängen für Unterhaltung.

Als echtes Highlight erwies sich die Zapfstelle des Rosenberger Hobbybrauers Stefan Kalkbrenner, wo sich die Gäste gegen eine freiwillige Spende süffigen, starken Steinbock oder würziges Dinkelbier einschenken lassen konnten. Ein Prosit auf die Rosenberger Dorfweihnacht!
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