Ehrlicher Kick auf dem Land

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
12.10.2015
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Das Landleben zu stärken und zu bewegen, hat sich das Landvolk auf seine Fahnen geschrieben. Fester Bestandteil davon ist im Jahreslauf der Bruder-Klaus-Gottesdienst.

Alle Jahre lädt der Kreisvorstand der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) Amberg-Sulzbach zum Bruder-Klaus-Gottesdienst ein. Klaus von der Flüe (Schweiz) ist der Patron der KLB und hat am 25. September Namenstag. In diesem Jahr wurde in die Frohnbergkirche bei Hahnbach eingeladen.

Nicht dem Bus

Zahlreiche KLB-Mitglieder und Interessierte fanden sich dort ein, um mit KLB-Kreisseelsorger Josef Irlbacher den Gottesdienst zu feiern. Das Landvolk hat sich seit ihrer Gründung den Schwerpunkt "Landleben stärken und bewegen" auf die Fahne geschrieben. Heuer hat auch die Caritas zur Herbstkampagne "Stadt-Land-Zukunft" das Thema Land aufgegriffen. Im Gottesdienst wurden Gedanken mit eingebracht wie "Wer das Land liebt, kommt nicht mehr davon los. Zumindest nicht mit dem Bus", oder "Auf dem Land wird noch ehrlich gekickt. Auch wenn die Elf nur noch zu fünft spielt". In seiner Predigt rückte Irlbacher das Wort "Heimat" in den Vordergrund. Heimat brauche man, um leben zu können und "Heimat ist, was ich gestalte und wo ich mich zurechtfinde". Klaus von der Flüe habe seine Heimat in Ranft (Ort in der Schweiz) gefunden, so, wie die Jünger ihr Heimat um Jesus herum gehabt haben.

Eine Karte

Musikalisch wurde der Gottesdienst von Maria Birner (Keyboard) und Lisa Kohl (Gitarre) gestaltet. Am Ende bekam jeder Besucher eine Karte mit dem Spruch "Gott, es ist gut, dass Du die Menschen gewollt hast und sie immer neu liebenswert findest, auch mich".

Hinterher saß man noch in gemütlicher Runde in der Frohnbergwirtschaft beieinander und tauschte sich in Ruhe aus.
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