"Ein Beitrag zum Klimaschutz"

Sulzbach-Rosenbergs Bürgermeister Michael Göth (vorne, rechts) und Hahnbachs Bürgermeister Bernhard Lindner (vorne, links) beglückwünschen die Preisträger Heinz-Peter Ertl und Gerhard Lutter (vorne, Zweiter und Dritter von links). Bild: gac
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
03.11.2014
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Was ist der größte Stromverbraucher im Haushalt? Die Waschmaschine, der Kühlschrank oder das elektrische Licht? Falsch geraten: Es ist etwas ganz anderes.

Die kleine Heizungspumpe im Keller verbraucht, obwohl nur vier bis sechs Monate im Jahr im Betrieb, in den meisten Fällen jährlich mehr Strom als viele andere Hausgeräte. Dabei kann man durch den Einbau einer geregelten Pumpe mit optimaler Leistung bis zu 80 Prozent des Stromverbrauchs einsparen.

Vincent Clarke, Klimaschutzmanager der Stadt Sulzbach-Rosenberg, und Markus Schwaiger, Klimaschutzmanager der AOVE, ließ dieser Zustand keine Ruhe. Daher riefen sie gemeinsam mit Bürgermeistern und Sponsoren eine Heizungspumpen-Austauschaktion ins Leben. Diese endete Ende September. Nun gab es im Sulzbach-Rosenberger Rathaussaal eine Feierstunde, bei der die Verantwortlichen Bilanz zogen.

40 Preise für Teilnehmer

"Diese Aktion ist ein weiterer Beitrag unserer Region zum Klimaschutz und zur CO2-Einsparung", erklärte Bürgermeister Michael Göth. Er dankte allen teilnehmenden Handwerksunternehmen sowie den Sponsoren. Diese Sponsoren ermöglichten die Verlosung von 40 Preisen an die Teilnehmer. Den Hauptpreis, einen Gutschein für eine Heizungspumpe, gestiftet von der Innung Heizung und Klimatechnik Amberg-Sulzbach, erhielt Gerhard Lutter aus Sulzbach-Rosenberg. Den zweiten Preis, einen Gutschein über 150 Euro für eine Energieberatung vom Ingenieurbüro Standecker, sicherte sich Hans-Peter Ertl aus Freihung.

AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer sagte: "Die meisten Leute wissen überhaupt nicht, wie viel Strom diese kleine Pumpe verbraucht." Um mehr Menschen aufklären zu können, denkt sie schon jetzt an eine Wiederholung der Aktion in ein paar Jahren.

Im Hinblick auf eine zukünftige Aktion rief Clarke alle Gemeinden auf, eine Prämie (siehe Infokasten) zu gewähren: "Dieses Geld bleibt in der Region und vervielfacht sich durch die Einsparungen der Hauseigentümer."
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