Ein Lächeln gehört stets dazu

Die neuen Auszubildenden der Berufsfachschule für Krankenpflege am St.-Anna-Krankenhaus wurden willkommen geheißen von Personalleiterin Christine Arnold, Landrat Richard Reisinger, Pflegedienstleiterin Inge Nösner und stellvertretendem Vorstand Roland Ganzmann (von rechts). Bild: Gebhardt
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
04.10.2015
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Sie werden nicht nur mit Heilung befasst sein, sondern auch mit Krankheit und Sterben: Schwierige, aber trotzdem lohnenswerte drei Jahre liegen vor den 27 künftigen Pflegetherapeuten im Kommunalunternehmen Krankenhäuser. In St. Anna erfuhren sie zum Beginn ihrer Laufbahn, was das Wichtigste ist: stets ein freundliches Wesen für Patienten und Kollegen.

Fröhliche Gesichter bei den 24 Schülerinnen und drei Schülern der Berufsfachschule für Krankenpflege am St.-Anna-Krankenhaus: Zum Gruppenbild im Park stellten sie sich mit den Vorgesetzten auf, um wenig später im Stuhlkreis im Veranstaltungsraum zu erfahren, was sie in der Ausbildung erwartet.

Schulleiter Christian Bruhn, seine Stellvertreterin Sabine Sperber und das gesamte Schulteam hießen die Neuen willkommen, und Landrat Richard Reisinger schwor sie ein auf die Mitgliedschaft in der großen Krankenhaus-Familie: "Sie werden drei Jahre sehr aktiv eingebunden von ihren Lehrern. Sie sind auch mitverantwortlich für die hohe Qualität unserer Häuser", legte er ihnen ans Herz.

Charakter wird reifen

Keine Angst vor der Ausbildung bräuchten die jungen Menschen zu haben, meinte stellvertretender Vorstand Roland Ganzmann. Er schilderte auch kurz, was die künftigen Pfleger erwarte: der Umgang mit Heilung und Genesung, aber auch mit Verletzung, Krankheit und Tod. "Sie werden charakterlich reifen in dieser Zeit", kündigte er an.

Professionelle Pflege

Pflegedienstleiterin Inge Nösner überbrachte die Grüße der Schwesternschaft. Auch sie stellte die Menschlichkeit in der Pflege in den Vordergrund und mahnte, den Patienten stets mit Respekt zu begegnen. "Ein Lächeln hilft allen Beteiligten!" Die ausgezeichneten Lehrer würden den Aspiranten professionelle Pflege vermitteln.

"In diesem Haus wird geboren, aber auch gestorben!", stellte Ärztlicher Direktor Dr. Klaus Nester vor den Neulingen fest. Der Aufenthalt in einem Krankenhaus sei immer eine Herausforderung für den Patienten - ein Lächeln helfe meistens weiter, signalisierte auch er. Er sah die Azubis als künftige Pflegetherapeuten mit guten Kontakten zum Patienten und die Ärzte zunehmend als Vertreter einer Team-Mentalität. Den Geist des guten Miteinanders beschwor Personalleiterin Christine Arnold - die neuen Mitarbeiter würden bald perfekt integriert sein in die Belegschaft. "Freundlichkeit und ein kurzer Gruß gehören hier in St. Anna einfach dazu", meinte sie: "Wir freuen uns auf Sie!"

Drei Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten plus eine Kauffrau für Büromanagement seien heuer ebenfalls gekommen, eine davon absolviere ihre Ausbildung in der St.-Johannes-Klinik in Auerbach.

Schultüten für alle

Die Klassensprecherin des 3. Ausbildungsjahres überreichte an die Neuen selbstgebastelte Schultüten, der Vorstand und die Pflegedienstleitung einige Süßigkeiten als "Grundnahrungsmittel" in der Ausbildung. Dann ging es mit Klassleiterin Lydia Hölzle über zur Praxis.
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