Ein Platz, den keiner will

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
14.03.2015
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Die Sulzbacher sitzen momentan auf dem Schleudersitz der Handball-Bayernliga. Da wird jede der noch sechs ausstehenden Partien ein Endspiel. Besonders, wenn es gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf geht.

Das Gerangel um den elften Tabellenplatz, den keiner will, hat sich am vergangenen Wochenende nicht grundlegend geändert. Zurzeit belegt der HC Sulzbach diesen Platz, der zum Abstiegsrang wird, sollten zwei bayerische Mannschaften aus der 3. Liga runter müssen. Doch die Mitkonkurrenten sind alle noch alle in Reichweite. So genießt das Spiel am Samstag, 14. März, um 18.30 Uhr in der Krötenseehalle gegen den TSV Haunstetten erhöhte Aufmerksamkeit, denn bei der notorischen Auswärtsschwäche der Sulzbacher müssen sie die fehlenden Punkte wohl zu Hause holen.

Für die Stimmung in der Halle soll dabei schon die HC-Reserve sorgen, die um 14.30 Uhr ihr Finalspiel um den Aufstieg in die Bezirksoberliga gegen die SG Regensburg bestreitet. Eine Aufstiegsfeier und zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg für die Erste, davon träumen alle Sulzbacher Handballer an diesem Großkampftag. Doch die Gäste können zu Spielverderbern werden.

Erst langsam in Schwung

Die Haunstettener sind nach dem 25:23-Heimsieg gegen den Tabellenvierten aus Erlangen gut drauf und können mit einem weiteren Erfolg in der Oberpfalz in Sachen Nichtabstieg fast schon alles klar machen. Erwartet wurde die Truppe von Trainer Udo Mesch sowieso eher im gesicherten, oberen Tabellendrittel, doch die Schwaben kämpften lange mit Ausfällen, die das Team nicht wie gewohnt in Schwung kommen ließen. Erst in den vergangenen Wochen zeigte die Mannschaft um die Haupttorschützen Stefan Tischinger und Alexander Horner ihr wahres Können und ist so in einer leicht besseren Lage, aber auch in der Favoritenrolle gegen den HC Sulzbach.

Der gab am vergangenen Wochenende ein Lebenszeichen von sich: Nur ganz knapp verlor der HC Sulzbach gegen den Tabellenzweiten aus Waldbüttelbrunn, obwohl mit Jiri Smolik und Björn Kreyßig zwei Torjäger fehlten. So hofft Trainer Pavel Krizek, dass die beiden diesmal mit von der Partie sind - dann ist in eigener Halle ein Erfolg gegen das Bayernliga-Urgestein durchaus möglich.

Zuhause um Klassen besser

Das Hinspiel in Schwaben wurde zwar klar verloren, doch das kennt man ja von der Krizek-Truppe, die in eigener Halle meist um Klassen besser spielt. Gegen die wurfgewaltigen Haunstettener braucht es nur die Kampfkraft von vergangener Woche und eine stimmungsvolle Halle, dann wird der Traum der Sulzbacher Handballer Wirklichkeit.

HC Sulzbach: Tor: Lotter, Heimpel. Feld: Björn Kreyßig, Toni Kreyßig, Krizek, Laugner, Marco Forster, Smolik, Luber, Klee, Kristian Forster, Florian Funke, Brockstedt, Benjamin Funke.
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