Ein Reservoir von Klischees

Thomas Meyer stellt am Dienstag im Literaturhaus Oberpfalz seinen Debütroman vor. Bild: Lukas Lienhard
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
29.11.2014
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Orthodoxe Juden und Partyszene - passt das zusammen? Autor Thomas Meyer nähert sich dieser Problematik in seinem ersten Roman. Im Literaturhaus gibt er die Antwort.

Auf Einladung der Buchhandlung Volkert liest Thomas Meyer am Dienstag, 2. Dezember, um 20 Uhr im Literaturhaus Oberpfalz aus seinem Debütroman "Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse".

Motti Wolkenbruch, ein junger orthodoxer Jude aus Zürich, verliebt sich zum Entsetzen seiner Mutter in eine Schickse, eine Nichtjüdin. Um ihn auf den rechten Weg zu bringen, schickt ihn die Familie ausgerechnet ins säkulare Tel Aviv mit seiner ausgeprägten Partyszene.

"Meyer, der selbst einer jüdischen Familie entstammt, schöpft beim Erzählen aus einem Reservoir von Klischees. Er spitzt sie zu und entwirft mit einiger Chuzpe sein fiktives Porträt des Milieus orthodoxer Juden in der Zürcher Diaspora", schreibt Beate Tröger in FAZ über den Roman.

Thomas Meyer, geboren 1974 in Zürich, arbeitete als Texter in Werbeagenturen und als Reporter. Seit 2007 schreibt er als freier Autor. "Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse" ist sein erster Roman. Eintritt: 7 Euro, Reservierungen über Buchhandlung Volkert, Telefon 09661/81 23 73.
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