Eine soziale Erfolgsgeschichte

Der neue Kreisvorstand kann auf die Erfolge der Vergangenheit aufbauen: (hintere Reihe) Geschäftsführer Michael Pausder (Zweiter von links), stellvertretender Kreisvorsitzender Johann Ludwig (Vierter von links), Vorne von rechts: stellvertretende Kreisvorsitzende Erika Renner, Kreisvorsitzende Marianne Kies-Baldasty und der bisherige Kreisvorsitzende Herbert Göth. Bild: bt
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
15.10.2014
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Stabwechsel beim VdK-Kreisverband. Der seit 25 Jahren amtierende Vorsitzende Herbert Göth gab sein Amt ab, Marianne Kies-Baldasty ist seine Nachfolgerin. Sie will die Erfolgsgeschichte des Verbands fortschreiben.

Von 2010 bis 2014 konnte im Bereich der Kreisgeschäftsstelle Amberg der Mitgliederstand von rund 7500 auf 9100 gesteigert werden, teilte der Kreisgeschäftsführer Gerhard Spies mit. Deren Hauptaufgabe war die Rechtsberatung und Vertretung der Mitglieder bei Behörden und Sozialgerichten. Dabei konnte eine Nachzahlung im Antrags- und Widerspruchsverfahren in Höhe von 2,5 Millionen Euro erreicht werden.

Zu den vielfältigen Aktivitäten gehören Flugblattaktionen, Infostände, 2014 ein "Tag der offenen Tür", regelmäßige Fahrten zur Messe "Die 66", und die Beteiligung an der Helft-Wunden-Heilen-Sammelaktion, bei der im Geschäftsbereich in den vergangenen vier Jahren über 110 000 Euro zusammen kamen. "Die Anstrengungen haben sich gelohnt", ergänzte der bisherige Kreisvorsitzende Herbert Göth unter Hinweis auf die steigenden Mitgliederzahlen. Der Sozialverband VdK spiele in Bayern eine bedeutende Rolle, betonte der Landesgeschäftsführer Michael Pausder. So gehören diesem aktuell in der Oberpfalz 60 000 und in Bayern - mit einem historischen Höchststand - mehr als 640 000 Mitglieder an.

Der VdK habe gemeinsam mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft im März die Kampagne "Große Pflegereform, jetzt" gestartet. Gespräche, Unterschriftensammlungen und öffentliche Aktionen würden aber alleine nicht ausreichen, um diese Forderung durchzusetzen. Der VdK habe sich deshalb entschlossen, einen neuen Weg zu gehen und Beschwerde beim Bundessozialgericht in Kassel einzulegen, da der Staat seiner Schutzverpflichtung nicht nachkomme, erläuterte Michael Pausder. Diese richte sich nicht gegen die Heime und schon gar nicht gegen die Pflegekräfte. Ganz im Gegenteil. Der Verband wolle eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, die zum Teil unerträglich seien, für beruflich Pflegende erreichen. "Mehr Personal, weniger Zeitdruck und eine bessere Bezahlung."
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