Energie: AOVE legt Wert auf Bewusstseinsbildung
Bürger motivieren

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
23.11.2013
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Ihrer Zeit voraus, beschlossen die AOVE-Kommunen schon 2008 die Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzepts, dessen Umsetzung über einen interkommunalen Klimaschutzmanager vom Bundesumweltministerium seit April 2011 gefördert wird. Standen zunächst der Aufbau eines Energiecontrollings für die kommunalen Liegenschaften, die Unterstützung bei kommunalen Energieprojekten und der Ausbau der Fernwärmenetze im Mittelpunkt der Aktivitäten, sagte AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer in der Gesellschafterversammlung der AOVE-GmbH, so wird 2014 der Schwerpunkt das Thema Bewusstseinsbildung sein.

Gemeinsam mit dem Klimaschutzmanager der Stadt Sulzbach-Rosenberg möchte die AOVE-Geschäftsstelle Bürger motivieren, die Themen Energieeinsparung und -effizienz verstärkt anzugehen. Dazu sind Infoveranstaltungen und Aktionen geplant, die gemeinsam mit den politisch Verantwortlichen vor Ort und kommunalen Vereinen angeboten werden.

Pumpen im Blick

Nutzen möchte man dazu unter anderem die Aktion der Deutschen Bundesstiftung Umwelt "Haus sanieren - profitieren". Qualifizierte Betriebe (für interessierte Betriebe führt das ZEN, Ensdorf, Qualifizierungsmaßnahmen durch) können in Haushalten einen kostenlosen Energie-Check vornehmen.
Vor dem Hintergrund, dass es in vielen Heizungskellern zu viele alte Heizungsumwälzpumpen gibt, die eine Menge Strom "fressen", und sich neue Pumpen relativ schnell amortisieren, wird als weitere Aktion, gemeinsam mit den regionalen Handwerkern, 2014 die Kampagne "Heizungspumpenaustausch" gestartet.

Schnell umsetzbar

Die Zielgruppe kleine und mittlere Unternehmen (KMU) soll über das bundesweite Projekt "Energieeffizienz Impulsgespräche" des Bundeswirtschaftsministeriums motiviert werden, die kostenlose Aktion für ihren Betrieb anzuwenden. Die "Energieeffizienz Impulsgespräche" sind darauf fokussiert, so Waltraud Lobenhofer, dass die Unternehmen mit geringem Aufwand eine ganzheitliche zusammenhängende Betrachtung der Energiepotenziale ihres Betriebes erhalten. Wichtig dabei seien schnell umsetzbare, gering investive Maßnahmen und das Aufzeigen von Fördermöglichkeiten.
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