Entgegen dem Trend: Zahlen für Amberg und den Landkreis gehen leicht zurück
Weniger Verletzte bei Unfällen

Dieser Unfall im August 2014 ging glimpflich ab. Bild: Hartl
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
25.02.2015
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Die Zahl der Verletzten bei Verkehrsunfällen ist in Bayern leicht gestiegen. Sowohl die Stadt Amberg als auch der Landkreis Amberg-Sulzbach machen eine Ausnahme: Hier waren weniger Verletzte zu beklagen.

Wie Daten des statistischen Landesamtes belegen, ist die Zahl der Unfälle mit Personenschaden in Amberg und dem Landkreis 2014 im Vergleich zum Vorjahr um jeweils rund drei Prozent gesunken. Der bayernweite Trend weist um 1,4 Prozent nach oben. Insgesamt verzeichneten die Statistiker im vergangenen Jahr in Amberg 197 Unfälle, bei denen Menschen verletzt wurden (Vorjahr 204). Im Landkreis waren es 369 (378). Zwölf Verkehrsteilnehmer starben - einer mehr als im Jahr zuvor. In 105 (124) Fällen ist schwerer Sachschaden entstanden.

Anlass zur Sorge bereitet die Tatsache, dass bei Unfällen nach wie vor Rauschmittel eine Rolle spielen. Die Zahl der Karambolagen, die unter Drogeneinfluss geschahen, stieg auf 21. Im Vorjahr waren es noch 17 gewesen. Auch hier tanzt die Region aus der Reihe. Bayernweit ging die Zahl der Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel recht deutlich um 5,7 Prozent zurück.

Innenminister Joachim Herrmann zeigt sich insgesamt zufrieden mit der Entwicklung. Die Zahl der Todesopfer auf Bayerns Straßen lag bei 619. Verglichen mit 2013, damals waren es 680 Tote, entspricht das einem Rückgang um neun Prozent. Vor allem die Autobahnen seien viel sicherer geworden, sagte Herrmann bei der Vorstellung der aktuellen Unfallstatistik.
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