Ersten Schritt wagen

Wichtig ist außerdem, dass durch die sinnvollen Investitionen die Wertschöpfung in der Stadt bleibt.
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
02.07.2015
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Klimaschutz als Gemeinschaftsaufgabe sehen, ist ein guter Ansatz, um die Energiewende voranzubringen. Mit Bürgergenossenschaften kann dieses Ziel verwirklicht werden. Klimaschutzmanager Vincent Clarke erklärt, welche Vorteile sich dahinter verbergen. Die SRZ wird sein Tätigkeitsfeld in einer losen Reihe vorstellen.

Die Idee der Bürgergenossenschaften (BG) ist nicht neu. Vielerorts hat man mit dieser Einrichtung sehr gute Erfahrungen gemacht. Wie Clarke ausführt, ist ein solcher Zusammenschluss gerade auf dem Sektor Energieeinsparung sehr sinnvoll.

Gedacht ist hier beispielsweise an das Betreiben eines Nahwärmenetzes für Stadtteile oder Dörfer, Investition in PV-Anlagen oder Beteiligung an Windkraftanlagen, um nur einige Beispiele zu nennen. Vergleichbares gebe es in Edelsfeld mit der Bürgerbeteiligung an den Windrädern oder mit der AOVE-Bürgerenergie. "Mit einer Bürgergenossenschaft könnten Energieeinsparungs-Projekte umgesetzt werden, für die gegenwärtig in der Kommune noch kein Geld vorhanden ist. Wichtig ist außerdem, dass durch die sinnvollen Investitionen die Wertschöpfung in der Stadt bleibt", gibt sich Clarke überzeugt.

Als Grundidee und Endziel stehe die energieautarke Stadt oder Region. Eine Genossenschaft mit der Beteiligung möglichst vieler Bürger solle Klimaschutz durch intelligente Erzeugung und Verwendung von Erneuerbaren Energien möglich machen. Eine Reduzierung der Versorgungsabhängigkeit würde damit einhergehen.

Eigenständig geführt

"Es würde mich freuen, wenn Bürgermeister, Stadtrat und Verwaltung den Weg für eine solche Bürgergenossenschaft bereiten würden", erklärt der Klimaschutzmanager seinen Wunsch für die Zukunft.

Durch diesen Anstoß sollte der Start auch in Sulzbach-Rosenberg gelingen. Die Genossenschaft würde aber nicht von der Kommune, sondern eigenständig geführt. Clarke könnte sich vorstellen, dass vor allem aus dem Kreis der Umweltverbände Interesse besteht. (Angemerkt)
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