Ex-Bauminister sehr beeindruckt

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
19.12.2014
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Ein "hohes Tier" aus der Kanzler-Ära Helmut Schmidt besuchte die ehemalige Synagoge der Herzogstadt. Ein Mann, der sowohl mit dem Bauwesen als auch mit der jüdischen Kultur sehr vertraut ist.

Der Bundesbauminister a. D. Dr. Dieter Haack gehörte dem Kabinett von Bundeskanzler Helmut Schmidt von 1978 bis 1982 als Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau an. Außerdem war er von 1990 bis 2002 Präsident der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Die Besichtigung der renovierten Synagoge war ihm eine Freude. Die jüdische Kultur in Franken ist dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten für den Wahlkreis Nürnberger Land, heute lebt er in Erlangen, wohlbekannt.

Historischer Hintergrund

Durch die Berichterstattung in der Presse erhielt er Kenntnis, dass es auch in Sulzbach-Rosenberg früher ein reges jüdisches Leben gab und eine Synagoge mit großem historischem Hintergrund existiert.

Dr. Haack wollte sich dazu vor Ort informieren und ließ sich von Stadtarchivar Johannes Hartmann über die Geschichte der ehemaligen jüdischen Gemeinde und der Synagoge informieren. Auch Bürgermeister Göth freute sich über den Besuch und hieß Haack willkommen. Stadtarchivar Johannes Hartmann nutzte die Gelegenheit, ein paar Zahlen zu nennen.

Statistik

Die Statistik zu den Besuchern seit der Eröffnung am 15. September 2013 liest sich wie folgt: 3400 zahlende Besucher, davon 2600 Besucher bei 120 Führungen. Damit kamen rund 800 Einzelbesucher. Von den zahlenden Besuchern konnten 380 den ermäßigten Eintrittspreis in Anspruch nehmen (acht Schulklassen dabei). Etwa 160 Besucher nutzten das "Kombiticket" und besuchten auch das Stadtmuseum. 45 Gruppen der gebuchten Führungen stammten aus der Stadt Sulzbach-Rosenberg, 74 aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg. Aus der übrigen Oberpfalz hatten sich 15 Gruppen angemeldet, aus Mittelfranken waren es acht und je eine aus Passau sowie München und sogar der Schweiz. Ausländische Besucher kamen auf Einladung aus Frankreich, Tschechien und den USA.
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