FDP-Landtagsabgeordneter Ulrich Alda spricht beim Kreisverband der Liberalen - "Nicht ...
Jäger in NRW im Clinch mit Rot-Grün

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
30.05.2015
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"Der Zusammenhalt in der FDP ist so groß", beschrieb Ulrich Alda, Landtagsabgeordneter in Nordrhein-Westfalen (NRW), die aktuelle Stimmung unter den Liberalen. "Wir wollen uns nicht bevormunden lassen, sondern haben den Mut, Dinge selbst anzupacken." Alda, Diplom-Kaufmann sowie Sprecher für Arbeit und Soziales, überbrachte im Bayrischen Hof in Sulzbach-Rosenberg dem Kreisverband des FDP- Bundesvorsitzenden Christian Lindner.

"Grüne Naturfreunde"

"In NRW sieht der Bürger was rot-grüne Politik für die mündigen Bürger bedeutet: Vorschriften und Verbote", leitete FDP-Kreisvorsitzender Moritz Pöllath den offenen Gesprächskreis ein. Alda lieferte dazu Einblicke aus der politischen Praxis in Düsseldorf. Gegenwärtig hätten Jäger besonders unter der rot-grünen Politik zu leiden.

Für sie in NRW bedeute das "ökologische Jagdgesetz" eine widersprüchliche Regulierungswut: Wild dürfe nicht mehr nachts geschossen werden. Die jagdbaren Arten wurden unterdessen von 100 auf 29 reduziert, gleichzeitig hätten die "grünen Naturfreunde" das Sikawild zum Neozoen erklärt, weshalb es ausgerottet werden müsse.

"Die Ablehnung der Jagd ist ideologisch", so Alda weiter: "Hinter diesen Angriffen auf die Jäger steckt das Ziel der Grünen, deutsche Traditionen - vom Jagdhornblasen bis zur Hubertusmesse - durch Gesetze aus der Gesellschaft zu drängen." Für den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Kilian Taubmann ist das Vorgehen von Rot-Grün ein Angriff auf die Vernunft, denn "Jäger sind grundsätzlich die größten Naturfreunde".

Noch nie richtig gearbeitet

Nicht nur Jäger büßten an Freiheit und Eigentum ein, auch wurde die Grunderwerbsteuer auf 6,5 Prozent angehoben und verteuere den Hausbau für Familien. Einen Grund für diese Politik nannte Alda: Rot-Grün und Großer Koalition mangle es an "Abgeordneten, die im Leben schon mal gearbeitet haben". Um mehr für Familien, Mittelstand und Handwerk zu erreichen, wolle man sich auch in Zukunft stärker austauschen.

"Gemeinsam können wir viel erreichen", bedankte sich Kreisvorsitzender Pöllath bei Alda für sein Kommen und nannte ein ihm wichtiges Aufgabenfeld für die Zukunft: "Wir dürfen die Soldaten der Bundeswehr nicht vergessen. Sie fühlen sich zu Recht von den vier Parteien im Bundestag alleine gelassen."
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