Fischzug der Knappnesia beendet Fasching
Quellwasser hilft

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
19.02.2015
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"Es war ein Narr in seinen besten Jahren, er ward hinweggeputzt von dieser Erd'. Man fand ihn erst am Aschermittwoch, als man das Wirtshaus ausgekehrt!" Die traurige Geschichte von Prinz Fasching trieb dem Redner die Tränen in die Augen - oder war es das ungewohnte frische Wasser der Fürstenquelle? Außerdem hatte der Prinz nur Brummschädel und leere Kassen hinterlassen.

Franz Kick rührte die Narren und Gäste am Aschermittwoch, als er in der Oberen Bachgasse den traditionellen Fischzug eröffnete. Die Männer der Knappnesia wuschen ihre Geldbeutel, nahmen einen kräftigen Schluck aus der Quelle und zitierten die Litanei von der Schellnsau.

Dann ging es, von rhythmischen Glockenschlägen begleitet, gemessenen Schrittes und vor allem schweigend durch die Stadt, wo in diversen Wirtshäusern Fische verzehrt wurden. Der Fasching hat nun unwiderruflich sein Ende gefunden, jetzt kommt die Regenerationszeit.
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