Forstverwaltung thematisiert Traubeneiche und Pilze
Ein Stück Mythos

Die Vielfalt der Waldpilze können Kenner genießen. Bei Zweifeln sollten jedoch Fachleute zu Rate gezogen werden. Tipps gibt es am Sonntag beim Tag der Regionen von der Forstverwaltung. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
01.10.2014
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Edles Holz, edle Pilze, edler Wein. Das bietet am Sonntag, 5. Oktober, von 9.30 bis 17 Uhr ein Stand der bayerischen Forstverwaltung bei einem Tag der Regionen im Kloster Ensdorf. Informationen zur Traubeneiche und Pilze stehen im Mittelpunkt. Nach der Stieleiche wurde 2014 die Traubeneiche als zweite heimische Eichenart zum "Baum des Jahres" ausgerufen.

Unterscheiden lassen sich die Arten vor allem durch ihre Blätter und Früchte, weniger durch ihre Wuchsform. Die Eiche begleitet seit langem die europäische Kultur und gilt als König der Bäume. Auch auf den Eurocent-Münzen ist sie - von vielen unerkannt - zu finden. Ihr Holz ist wegen des edlen Aussehens und seiner Dauerhaftigkeit begehrt, besonders für Möbel, aber auch als Fassholz zur Veredlung von Wein, Whiskey und Sherry. Ihre Früchte, die Eicheln, haben als Mehlersatz manche Hungersnot gelindert und dienten in schlechten Zeiten geröstet als Kaffeeersatz. In Eichenwäldern herrscht eine große Artenvielfalt, damit bleiben insgesamt die heimische Trauben- und Stieleiche forstwirtschaftlich interessant.

Als Schwerpunktthema prägen Waldpilze heuer die Woche des Waldes. Gerade im Spätsommer und Frühherbst schießen sie aus dem Boden. Passend dazu wurde die Woche des Waldes dieses Jahr in den Herbst verlegt. Neben dem Sammeln und Erkennen von Pilzen will die Ausstellung auch auf das unscheinbare und versteckte Leben der Pilze aufmerksam machen. Ein anerkannter Pilzexperte wird die Vielfalt präsentieren und dabei den Bogen zur Eiche, dem Baum des Jahres spannen. Besucher können auch selbst gefundene Pilze zur Bestimmung mitbringen.
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