Frauen-Union besucht Fraunhofer-Institutsteil für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik - ...
Erfolgreicher Vorreiter für technische Neuerungen

Aufmerksam und interessiert verfolgen die Gäste von der Frauen-Union die Ausführungen des stellvertretenden Leiters von Umsicht, Diplom-Ingenieur Gerold Dimaczek, beim Rundgang durch das Institut. Bild: hka
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
02.12.2014
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Umwelt, Sicherheit und Technik - die Anfangsbuchstaben dieser Begriffe ergeben den Namen Umsicht. Er steht für ein Institut, das vor Ort nicht den größten Bekanntheitsgrad hat, dafür aber deutschland- und europaweit als erfolgreicher Vorreiter für technische Neuerungen gilt. Grund genug für die Frauen-Union, sich dort einmal umzusehen.

"Was machen die da eigentlich?" Die Mitglieder der FU aus der Stadt und dem Landkreis bekamen die Antwort, als sie Umsicht, den Fraunhofer-Institutsteil für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik, betraten. Idyllisch am Waldrand, in Nachbarschaft des Schlackenberges, gibt es seit fast 25 Jahren diesen "Standort der Forschung". Geforscht wurde dort aber schon viel früher: In den 1960er Jahren von der MH-Stahlforschung, dann von Klöckner und später vom ATZ-EVUS. 1989 richtete die Fraunhofer-Gesellschaft hier eine Außenstelle ein. Der stellvertretende Leiter von Umsicht, Dipl-Ing. Gerold Dimaczek, stellte den Institutsteil vor, der als Vorreiter für technische Neuerungen in den Bereichen Energie, Prozesse und Produkte gilt.

"Wir gestalten die Energie- und Rohstoffwende aktiv mit", erklärte er und verwies auf das 2012 gegründete "Centrum für Energiespeicherung", in dem Verfahren zur Speicherung und Energiewandlung aus Biomasse und Abfall erforscht und erprobt werden. Nutznießer all dieser Forschungen, Entwicklungen und Pilotprojekte seien Industrie und Wirtschaft, letztendlich der Mensch, dessen Lebensqualität verbessert werden könne. Umsicht bietet darüber hinaus weit über einhundert Arbeitsplätze, bildet aus und ermöglicht Studenten aus aller Herren Länder zu forschen und Studienabschlüsse zu erreichen.

"Stadt muss stolz sein"

"Sulzbach-Rosenberg muss stolz sein, so ein Institut in der Stadt zu haben", gab eine der Besucherinnern die Meinung aller nach dieser eindrucksvollen Information und dem Rundgang durch die technischen Einrichtungen wieder.
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