Frauenbund auf den Spuren des Sonnengesangs "Laudato si" - Pfarrer Dr. Schulz erläutert ...
Die Schönheit der Schöpfung erwandert

Auf ihrer Bibelwanderung machten die KDFB-Frauen Station auch vor der 1749 errichteten, aus einem Sandsteinblock herausgemeißelten Kehlkapelle. Bezirksvorsitzende Margarete Hirsch (vorne, rechts) dankte Pfarrer Dr. Christian Schulz (dahinter) für die Begleitung in Wort und Tat. Bild: u
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
22.10.2015
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"Laudato si" - Anfang des 13. Jahrhunderts verfasste der heilige Franziskus von Assisi seinen Sonnengesang. Er preist darin die Schönheit der Schöpfung. "Laudato si" - so lautet auch der Titel der zweiten von Papst Franziskus verfassten Enzyklika zu den Themenbereichen Umwelt- und Klimaschutz sowie soziale Ungerechtigkeiten. "Laudato si" - unter diesem Motto brachen jetzt rund 50 Frauen aus den neun Zweigvereinen des Frauenbundbezirks Sulzbach-Rosenberg unter Leitung ihres geistlichen Beirats Pfarrer Dr. Christian Schulz (Hahnbach) bei herrlichem Herbstwetter zur Bibelwanderung auf.

Ausgangspunkt war die Dorfkapelle in Höhengau. Dort hieß Bezirksvorsitzende Margarete Hirsch (Hahnbach) die Wanderinnen - unter ihnen eine Reihe Nichtmitglieder - willkommen. Schulz erläuterte die päpstliche Enzyklika, die als Aufruf zu einem weltweiten Umdenken und als Wendemarke in der Kirchengeschichte verstanden wird. Danach stimmten die Teilnehmerinnen "Laudato si, mi signore" an. Nächste Station war die 1749 errichtete, aus einem pyramidenförmigen Sandsteinblock herausgemeißelte Kehlkapelle. Vor ihr wurde der erste Vers der Bibel - "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde (Genesis 1,1) - thematisiert. Der Weg führte weiter durch ein Waldstück in Richtung Mimbach. An weiteren Stationen folgten Betrachtungen der Bibelverse "Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte ..." (Genesis 1,31) sowie "Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden ..." (Genesis 2,15). Auf dem Weg konnte immer wieder der Blick von Höhengau aus über die Hahnbacher Senke ausgekostet werden. Am Endpunkt der Wanderung, der Schwemmkapelle, sangen die Teilnehmerinnen das Te Deum "Großer Gott, wir loben Dich" und sprachen das "Gebet für unsere Erde" aus der Laudato-si-Enzyklika gesprochen. In der Sportgaststätte der SF Ursulapoppenricht klang die Veranstaltung gemütlich aus.
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