Freie Wähler sehen in neuer Modellregion ungeahnte Gestaltungsmöglichkeiten - Pionierarbeit in ...
Amberg-Sulzbach als "Ökoherz Bayerns"

Wenn die Spitzen der FW sich schon in Vilseck treffen, muss man sich natürlich den neuen Kunstweg in den Vilsauen anschauen. Und da kann man sich vor den "Flussgeistern" aus Eichenholz fotografieren lassen. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
21.10.2015
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Im Mai haben sich die Stadt Amberg und der Landkreis zu einer staatlich anerkannten Ökomodellregion zusammengeschlossen. Schon lange diskutierte man in der Kreistagsfraktion der Freien Wähler die Möglichkeiten und Chancen dieses Projekts.

Nach einem Vortragsabend mit den beiden Mitinitiatoren für die Bewerbung - Waltraud Lobenhofer und Johann Meier, ehemals FW-Kreisrat - hat die Fraktion nun Gewissheit: "Die Ökomodellregion bietet unendliche Möglichkeiten in Sachen Bio, kreative Unternehmen und vor allem bürgerliche Initiativen", teilen die FW per Presseerklärung mit. Mit einem kommunalen Arbeitskreis wolle man den Worten zu einem wertschätzenden Miteinander in der Region nun auch Taten folgen lassen.

Man setzt sich selbst Ziele

Die Vorteile der Ökomodellregion lägen klar auf der Hand, sagte Johann Meier - auch Vertreter der Ökobauern im Bayerischen Bauernverband - bei der gemeinsamen Sitzung von FW-Fraktions- und -Kreisvorstand in Vilseck. "Die Region setzt sich selbst Ziele." Genau an diesen Zielen, so Kreisvorsitzender Albert Geitner, arbeiteten die FW ob der ausgezeichneten Perspektiven für Stadt und Landkreis mit. Durch gezielte Vernetzung aller Beteiligten, so erläuterte Waltraud Lobenhofer, und durch aktive Beratung Umstellungsinteressierter sollen biologische Produktion und regionale Weitervermarktung entwickelt und umgesetzt werden.

Johann Meier blickte auf die bereits bestehenden Öko-Modellregionen Bayerns und sprach - nicht nur wegen der geographischen Lage - vom Amberg-Sulzbacher "Ökoherz Bayerns". Von einer gelungenen Koexistenz zwischen herkömmlicher Landwirtschaft und bioproduzierenden Betrieben könne die ganze Region profitieren, waren sich laut Presseinfo alle einig.

Eigener Arbeitskreis

Spontan ging die Fraktion bereits dazu über, konkrete Vorschläge zu machen. Ihr Sprecher Peter Dotzler versprach, umgehend einen Arbeitskreis für die Ökomodellregion zu beantragen, der den kommunalpolitischen Part betrifft. Stellvertretender Landrat Martin Weiß, Kreisvorsitzender Albert Geitner und die Ammerthaler Bürgermeisterin Alexandra Sitter-Czarnec wollen in diesem Arbeitskreis mitwirken.

Die FW-Bürgermeister im Kreistag diskutierten auch die Möglichkeiten, Ausgleichsflächen durch Ökokontoflächen für extensive Landwirtschaft nutzbar zu machen.
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