Frische Brise im offenen Haus

Bürgermeister Michael Göth freute sich beim Rundgang im Treff, mit Cornelia Aschenbach eine neue Verantwortliche für das Kultur- und Jugendzentrum Hängematte willkommen zu heißen.
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
15.10.2015
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Sie sprüht förmlich vor Ideen, nennt konkrete Vorstellungen und auch einige Wünsche. Mit Cornelia Aschenbach hat die Stadt eine neue Leiterin für den Jugendtreff Hängematte eingestellt. Sie soll mit einem Team an ehrenamtlichen Helfern für frischen Wind in den Räumen am Annabergweg 1 sorgen. Mitte November wird es eine größere Aktion geben.

Die junge Sozialpädagogin steht vor einem ganzen Berg an Aufgaben. Als oberstes Ziel will sie wieder mehr Jugendliche in den Treff locken. Das sei ihrer Meinung nach natürlich ganz eng mit dem Angebot, aber auch mit der optischen Attraktivität der Einrichtung verbunden. Dementsprechend gehören neue farbliche Akzente sowie einige kleinere Instandsetzungen und Sanierungen ebenfalls zu ihren Überlegungen.

Im Klärwerk

Die gebürtige Ambergerin Cornelia Aschenbach ist seit mehreren Jahren mit der Jugendarbeit vertraut. Sie besuchte das Erasmus-Gymnasium und danach die Fachoberschule. Ihr Sozialpädagogik-Studium, das sie mit dem Bachelor abschloss, absolvierte sie an der Uni Würzburg. Wertvolle Erfahrungen durfte die 24-Jährige während ihres Praxissemesters sammeln, das sie im Jugendzentrum Klärwerk in der Vilsstadt absolvierte. Zunächst will sie sich ein Team aufbauen, um die zahllosen Ideen peu à peu umzusetzen. Am Herzen liegt Aschenbach vor allem ein ausgewogenes Musikprogramm, das viele Interessen befriedigt.

Vorstellbar wäre für die neue Leiterin ein Event-Spektrum, das von Puppentheater und integrativer Arbeit über Jungautoren-Lesungen bis hin zur Jugenddisco und Bastelrunden reicht. Stark macht sie sich auch für einen W-LAN-Bereich im Café. "Der Überbegriff Kultur und Freizeit bietet dabei unendlich viele Möglichkeiten", ist Aschenbach überzeugt.

Deshalb setzt sie auf ein Team und verschiedene Helfer, die die Hängematte einfach mögen. Genannt wurden in diesem Zusammenhang der Förderverein und die kommunale Jugendarbeit des Landkreises als Unterstützer und Ideengeber. Sie denkt an Fortbildungen für Jugendleiter sowie an Kontakte mit Flüchtlingen. "Wir sind ein offenes Haus, jeder ist willkommen", macht die Sozialpädagogin deutlich.

Vorschläge willkommen

Gerade das Klientel von 14 bis 18 Jahren sollte in der Hängematte wieder eine Heimat finden. Dafür dürfen gerne von außen Vorschläge gemacht werden, um den Treff noch anziehender zu machen. Läuft alles nach Plan, ist für Mitte oder Ende November eine Art Neustart im Jugendtreff geplant. Bis dahin und auch später können sich Musiker, die dort auftreten möchten, oder Leute, die mithelfen wollen, bei Cornelia Aschenbach, 09661/81 17 69, melden.
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