Fröschau-Apotheke öffnet ersten Drive-in-Schalter
Wenn die Tablette durchs Fenster kommt

Der erste Kunde, Bürgermeister Michael Göth, reicht aus dem Auto sein Rezept in den Schalter und bekommt sein Päckchen: Es freuten sich Barbara Maisch, ProSuRo-Chef Kurt von Klenck und Jürgen Winter von der Stadtverwaltung (stehend von links). Der Spitzname des neuen Schalters wird übrigens noch nicht verraten. Bild: Gebhardt
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
01.10.2015
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Mit dem Auto neben das Fenster fahren, klingeln, Rezept hineinreichen, und schon läuft die Versorgung aus der Apotheke: Seit Mittwoch hat die erste Drive-in-Apotheke der Region geöffnet, und es läuft gut an.

Barbara Maisch freute sich am meisten über das neue Angebot: Ihre Apotheke in der Fröschau hat durch den Anbau, den der Immobilien-Eigentümer in vier Wochen Bauzeit realisierte, ein Alleinstellungsmerkmal gewonnen. Im Landkreis und der Stadt Amberg gibt es noch nichts Derartiges. Bürgermeister Michael Göth probierte das Procedere gleich selbst aus: Er fuhr seinen Dienstwagen auf das rote Pflaster vor der Apotheke und klingelte am Fenster - und siehe da, es klappte. "Ich sehe darin eine Aufwertung der Stadt: Menschen, die schlecht aussteigen können, oder Mütter mit kleinen Kindern im Auto erledigen jetzt hier ihren Apothekengang!", freute er sich.

Auch Kurt von Klenck von ProSuRo sah das neue Service-Angebot mit Freuden und hoffte auf regen Geschäftsgang. Nutzbar ist der Drive-in-Schalter zu den normalen Öffnungszeiten der Fröschau-Apotheke, nicht dagegen bei Not- oder Sonntagsdiensten.
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