Für die Rentner von morgen

Mitgliederehrung bei der KAB St. Marien (von links): Georg und Gunda Rubenbauer, Alfons und Emma Graf, Konrad und Ilse Stauber, Anton Hammer, Josef Zangl, Ludwig Gradl, Irmi Hammer, Vorsitzender Jochen Weiß, Elfriede Reinhardt, Erna Gradl, Margarete Hattwig, Margarete Rupp, Präses Walter Hellauer, Seniorenleiterin Theres Luber, Lotte Prün, Anna Schober und Werner Wiesnet. Bild: thl
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
23.01.2015
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Die Katholische Arbeitnehmerbewegung nimmt ihren Auftrag ernst. Im Frühjahr will der Verband die Rentenperspektive der arbeitenden Generation ins Blickfeld rücken - mit einer Ausstellung im LCC.

Nach dem Vereinsjahr ist für die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) St. Marien vor dem Vereinsjahr. Bei der Hauptversammlung im Gasthaus Lotter in Feuerhof nahm deswegen der Ausblick von Vorsitzendem Jochen Weiß auf die geplanten Unternehmungen fast mehr Raum als der Rückblick.

Rund 200 Mitglieder

Im Frühling organisiert die KAB ihre Sozialtage im LCC. Zusammen mit den Orts- und Kreisverbänden will der Verband das komplexe Thema Rente und das Rentenmodell der katholischen Verbände in die Öffentlichkeit bringen und mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen. Neben einer Ausstellung zu dem Thema wird es auch einen Beratungstag geben. Diözesanpräses Thomas Schmid wird einen Gottesdienst feiern.

Ende 2014 hatte der Ortsverband 200 Mitglieder. Der Vorsitzende berichtete von Vorträgen zu den Themen "Endlich wieder Sonntag" und "Sterbebegleitung" sowie an eine Werksbesichtigung in Ergolding bei der Rosenmühle und Ausflüge.

Erlös übergeben

Die KAB ist im gesellschaftlichen Leben Sulzbachs eine fest Größe, das zeige nicht nur das Engagement der Mitglieder an kirchlichen Feiertagen, wie Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt oder beim Erntedank. Beim Winter-Anna-Fest bot die KAB Adventskränze, Gestecke, Bastelsachen und Strickware an. Mitglieder bringen sich im Kleiderlager, im Eine-Welt-Laden, auf dem Annaberg und bei anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten ein. Ein Höhepunkt sei die Altbayerische Adventfeier in der Pfarrkirche gewesen. Nach der Veranstaltung habe der Vorstand 1100 Euro an Präses Walter Hellauer für die Pfarrei und die Dritte Welt übergeben. Das Geld stammt aus dem Erlös des Winter-Anna-Fests und der Kräuterbüschelaktion.

Kassier Norbert Eisner gab einen detaillierten Bericht. Seniorenleiterin Theres Luber erklärte, warum Seniorenarbeit heute und in Zukunft wichtig sei. Der Anteil älterer Menschen in der Gesellschaft nehme zu. "Traditionelle Familienstrukturen tragen immer weniger. Deshalb werden gerade bei Älteren soziale Kontakte und Aktivitäten außerhalb des Familienverbandes gesucht", sagte sie. Hier liege ein wichtiges Aufgabenfeld verbandlicher Seniorenarbeit.

Die Seniorennachmittage seien regelmäßige Treffpunkte, bei denen es um aktuelle, gesellschaftliche, und religiöse Themen aber auch um Anregungen zu mehr Lebensqualität gehe. "Das sind nicht nur Kaffeekränzchen, wie diese Treffen irrtümlicherweise abgetan werden." Die KAB-Senioren trafen sich zwei Mal im Monat zu Vorträgen und Fahrten, um informiert zu sein zur rhythmischen Gymnastik, um auch körperlich fit zu bleiben.

Seit 60 Jahren dabei

Dann standen noch Ehrungen an. Für ihre Treue zum Verband wurden ausgezeichnet: Margarete Rupp (25 Jahre), Irmi und Anton Hammer (40), Erna und Ludwig Gradl, Emma und Alfons Graf, Lotte Prün, Elfriede Reinhardt, Gunda und Georg Rubenbauer, Anna Schober, Ilse und Konrad Stauber, Werner Wiesnet, und Josef Zangl (50) sowie Margarete Hattwig (60).
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