Für menschenwürdige Rente

Auf eine erfreuliche Mitgliederentwicklung kann die Führungsriege des VdK-Ortsverbandes zurückblicken: Franz Marschalek, Betty Göth, Brigitte Riederer, Karin Hetz, Herbert Göth, Irmtraud Engelhardt und Marita Vetter.
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
01.04.2015
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Zunehmende soziale Kälte und soziale Ungleichheit machen Organisationen wie den VdK nötiger denn je. Steigende Mitgliedszahlen bilanziert auch der Ortsverband Sulzbach-Rosenberg - es sind schon über 900.

Auch wenn Herbert Göth vor kurzem für das Amt als Kreisvorsitzender nicht mehr angetreten ist, ganz zurückgezogen hat er sich nicht: Bei der Mitgliederversammlung im Park-Café im Seniorenheim Bavaria wurde er für eine weitere Wahlperiode zum Vorsitzenden des VdK-Ortsverbandes gewählt. Als Stellvertreterin erhielt Brigitte Riederer das Vertrauen.

Trotz zahlreicher Todesfälle und einiger Austritte stieg Mitgliederzahl, so dass derzeit dem Ortsverband weit über 900 Mitglieder angehören, teilte der Vorsitzende Herbert Göth mit. Als er vor 25 Jahres zum Kreisvorsitzenden gewählt worden war, hatte der Kreisverband 3500 Mitglieder, inzwischen seien es über 9000. Dies zeige zum einen die Notwendigkeit des VdK, aber auch, welches Vertrauen er in weiten Teilen der Bevölkerung besitze.

Neben Informationsveranstaltungen biete der Ortsverband bei verschiedenen Zusammenkünften wie den monatlichen Stammtischen, der Muttertags- und der Weihnachtsfeier den Mitgliedern und Freunden Geselligkeit. Der nächste Termin ist Dienstag, 21. April im Park-Café im Seniorenheim Bavaria, dann wird Brigitte Riederer über Änderungen bei der Pflegeversicherung informieren.

Immer weniger ältere Menschen könnten von der gesetzlichen Rente leben und seien auf die Grundsicherung angewiesen, kritisierte Kreisvorsitzende Marianne Kies-Baldasty. Gesetzliche Einschnitte in das Sozialsystem seien dafür verantwortlich. "Es wird deshalb Zeit, dass es zu einem Umdenken in der Politik kommt!"

Ein positives Zeichen in dieser Richtung sei die Einführung des Mindestlohnes. Dies reiche aber nicht aus, damit jemand im Alter eine Rente beziehen könne, mit der ein menschenwürdiges Leben möglich sei. Niedriglohnsektor und Leiharbeit sollten deshalb zurückgedrängt werden. Eine Steigerung bei Löhnen und Gehältern sei das beste Mittel, um später entsprechende Renten zu erhalten, betonte die Kreisvorsitzende.
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