Für Zukunft optimal geplant

Hans-Werner Freibott (links) ist 40 Jahre und Markus Ertl 25 Jahre bei der Feuerwehr aktiv. Bild: gac
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
19.11.2014
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Das letzte Jahr stand bei der Feuerwehr Sulzbach-Rosenberg ganz im Zeichen des Umbaus. Parallel dazu lief der verantwortungsvolle Dienst ohne Reibungen. Beim Ehrenabend standen jetzt zu Recht verdienstvolle Mitglieder im Rampenlicht.

"Wir stehen fast am Ende eines außergewöhnlichen Jahres für unsere Wehr", bemerkte Thomas Wiesent, Vorsitzende der Feuerwehr Sulzbach-Rosenberg. Besonders würdigte er das Interesse von Michael Iberer, der als Fachberater für Brand- und Katastrophenschutz der Regierung der Oberpfalz wirkt.

"Mich freut es ganz persönlich, dass wir eine solche Fachkraft hier im Landkreis haben", betonte er. Aus Wernesgrün waren Gäste von der Partnerfeuerwehr mit ihrem Vorsitzenden Holger Heckel angereist.

Heuer ist der Neu- und Umbau des Sulzbacher Feuerwehrhauses von der Planungs- in die Bauphase getreten. In unzähligen Gesprächen wurde und wird an den Plänen gefeilt, um die Funktion des Gebäudes für die Zukunft optimal zu gestalten. Hierfür war oft Kompromissbereitschaft und Geduld aller Beteiligten erforderlich, aber es wurde immer ein guter Mittelweg gefunden.

Hervorragend betreut

Wiesent bedankte sich bei Stadtbaumeisterin Petra Schöllhorn und Architekt Werner Hedrich sowie bei Kommandant Armin Buchwald und Gerätewart Wolfgang Wismeth für die hervorragende Betreuung der Baustelle. Er erinnerte an den ehemaligen Vorsitzenden Peter Schwemmer, der auch im Stadtrat viel dafür getan habe, den Umbau anzuschieben. Landrat Reisinger übernahm die Ehrungen. "Nur durch Mitglieder, die jahrzehntelang treu ihren Dienst leisten, kann die Feuerwehr ihre Aufgaben für die Allgemeinheit wahrnehmen", meinte er anerkennend.

Bürgermeister Michael Göth verabschiedete Peter Buchwald nach fast 44 Jahren aus dem aktiven Dienst. In dieser Zeit hat Buchwald die Jugendgruppe aufgebaut, war Strahlenschutzbeauftragter und Truppmann-Ausbilder. Außerdem leitete er die Planung für alles schwere Gerät. Göth überreichte Buchwalds Frau einen Blumenstrauß, denn "ohne das Verständnis und die Toleranz der Ehepartner wäre der Einsatz für das Gemeinwohl auch nicht möglich."

"Die Bevölkerung kann stolz auf ihre Feuerwehr sein", stellte Wiesent abschließend fest. Er dankte Küchenmeister Erwin Übler und seiner Mannschaft für ihren Einsatz bei allen Vereinsveranstaltungen.
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