FW-Kreistagsfraktion holt sich nach Abschluss der Städtebauförderung in der ...
Auerbach hat einen Satz nach vorne gemacht

Bürgermeister Joachim Neuß (Dritter von rechts) führte die FW-Kreistagsfraktion durch seine Stadt, wobei die Kommunalpolitiker auf dem Marktplatz auch gezielt das Gespräch mit Bürgern und Repräsentanten des öffentlichen Lebens vor Ort suchten. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
16.07.2015
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"Auerbach ist ein Musterbeispiel im Landkreis für eine gelungene Stadt- sowie moderne Imageentwicklung." Dieses Fazit zog die Kreistagsfraktion der Freien Wähler (FW) bei einem Besuch in dem im Landkreisnorden angesiedelten Ort mit knapp 9000 Einwohnern. Die Mandatsträger um Kreisvorsitzenden Albert Geitner und Fraktionssprecher Peter Dotzler haben sich zum Ziel gesetzt, ein klares regionalpolitisches Profil zu erarbeiten. Aber nicht nur am runden Tisch, sondern auch vor Ort und in Gesprächen mit Verantwortlichen und Bürgern.

Auerbachs FW-Bürgermeister Joachim Neuss, das geht aus einer Pressemitteilung hervor, freute sich daher über den Besuch seiner Fraktions- und Amtskollegen und führte sie durch die Kernstadt. Er präsentierte neben der Helmut-Ott-Halle und dem darin integrierten Boulderzentrum (eine spezielle Form von Klettersport) die über die Städtebauförderung bezuschusste Innenstadtsanierung, die im vergangenen Jahr abgeschlossen wurde. Mehrere auf der Straße von der Runde angesprochene Passanten bestätigten den Fraktionsmitgliedern, wie positiv die Auerbacher Bürger diese Entwicklung ihrer Kleinstadt aufgenommen haben. Vor allem aber auch in dem zentral gelegenen Bürgerhaus und der darin untergebrachten kommunalen Bücherei samt dem angeschlossenen, markanten Museum 34 zur Stadtgeschichte nahmen die FW-Kommunalpolitiker als innovative Ideen einer gelungenen Lokalpolitik im Einklang mit den Bürgern auf. Diese vielfrequentierte Einrichtung wird von einem ehrenamtlichen Helferkreis betrieben. Das sei "ein Musterbeispiel, wie sich die Freien Wähler bürgernahe Kommunalpolitik mit Unterstützung übergeordneter Stellen vorstellen", betonte Geitner als Kreisvorsitzender. Zudem werde deutlich, wie wichtig es für Lokalpolitiker sei, sich vor Ort umzuschauen und Anregungen zu holen. Er versprach seiner Fraktion schon jetzt, weitere auch aus dem Landkreishaushalt bezuschusste Projekte und Maßnahmen auszuwählen und bei Ortsterminen aufzusuchen.

Vor diesem Hintergrund wurden gleich die berühmten Nägel mit Köpfen gemacht. Der Stadtrundgang mündete nahtlos in eine Fraktionssitzung in dem Bergbaumuseum Maffeischächte. Nach den Angaben von Bürgermeister Joachim Neuss wird es jährlich im Durchschnitt mit 30 000 Euro vom Landkreis bezuschusst.
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