Gemeinde Christuskirche feiert Himmelfahrt im Grünen
"Den Dank nicht vergessen"

Pfarrer Wolfgang Bruder (rechts) und Andreas Weber, der 2. Vorsitzende des Evangelischen Männerbundes Sulzbach, beim Gottesdienst in Forsthof zu Christi Himmelfahrt. Bild: cog
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
18.05.2015
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Die Kapelle in Forsthof lag in der warmen Frühlingssonne. Der Gesang der Vögel mischte sich mit den Stimmen der Menschen, die in frohen Liedern Gott lobten: Die Gemeinde Christuskirche feierte Himmelfahrt im Grünen.

Große Festgemeinde

Auf Einladung des Evangelischen Männerbunds Sulzbach hatte sich eine große Festgemeinde am Waldrand versammelt. Viele der Gläubigen waren mit dem Bus gekommen, den der Männerbund eingesetzt hatte, andere waren gewandert und geradelt. Auch einige zufällig vorbeikommende Ausflügler ließen sich auf den Bänken nieder, um Christi Himmelfahrt zu feiern.

Ausgehend vom 1. Brief des Paulus an Timotheus 2, 1-4 predigte Pfarrer Wolfgang Bruder über das Gebet. "Wir sprechen nicht ins Leere, wenn wir bitten", betonte der Geistliche, "wir dürfen Gott um alles bitten, aber wir sollen auch den Dank nicht vergessen." Von Himmelfahrt an sei das Gebet Gottes Auftrag an die Gemeinde. Wie Paulus ausführt, solle man auch für die Könige und die Obrigkeit beten, damit die Menschen in Frieden leben können. Es sei Gottes Wille, dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

"Wir sollen seit Himmelfahrt die ganze Welt ins Gebet nehmen", stellte Pfarrer Bruder fest. Damit öffne Himmelfahrt einen universalen Horizont. Plötzlich stehe die Gemeinde in einem allgemeinen Zusammenhang.

Alle positiven Veränderungen, auch in der Kirche, beginnen mit dem Gebet, denn mit dem Gebet könne man die Welt bewegen. So habe das Gebet Anteil an der Weltherrschaft Gottes. "Ohne das Gebet der Christen wird es die Welt bald nicht mehr geben", schloss der Prediger.

Andreas Weber, der 2. Vorsitzende des Männerbunds, dankte dem Posaunenchor unter der Leitung von Dekanatskantor Gerd Hennecke für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes und den Helfern vom Männerbundvorstand und aus dem Kirchenvorstand, die die Bänke für die Gottesdienstbesucher aufgestellt hatten.
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