Gemeinsam gegen das Feuer

29 Jugendliche absolvierten erfolgreich die Abschlussprüfung der neu gestalteten modularen Truppmannausbildung. Es gratulierte unter anderem Hirschaus Bürgermeister Hermann Falk (Dritter von links). Bild: u
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
12.03.2015
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Ein falscher Handgriff und es kann brandgefährlich für die Einsatzkräfte werden. Schon aus diesem Grund legt die Feuerwehr größten Wert auf eine gute Ausbildung. Nur wer die nachweisen kann, darf später auch löschen.

Die Truppmannausbildung ist die Grundausbildung der Feuerwehr. Seit kurzem umfasst das Basismodul für junge Feuerwehrleute ab dem Alter von 15 Jahren 50 Unterrichtseinheiten mit abschließender Prüfung. Die absolvierten jetzt 29 junge Frauen und Männer von verschiedenen Feuerwehren aus dem Landkreis gemeinsam - eine absolute Premiere. Unter den Augen von Kreisbrandrat Fredi Weiß, der Kreisbrandmeister Jürgen Ehrnsberger und Martin Schmidt sowie Ausbilder Thilo von Hanstein absolvierten sie im Feuerwehrhaus in Steiningloh ihre Abschlussprüfung.

Oft gemeinsam gelernt

Seit Anfang Dezember 2014 hatten die jungen Leute der Wehren Steiningloh-Urspring (15 Personen), Mimbach-Mausdorf (8) und Ursulapoppenricht (6) ihre Unterrichtseinheiten absolviert. So manchen Samstagnachmittag und etliche Abende verbrachten die Teilnehmer mit dieser Ausbildung. Die Schulungsabende fanden teilweise für alle drei Wehren gemeinsam, manchmal aber auch getrennt in den jeweiligen Gerätehäusern statt.

Die Abschlussprüfung brachten die angehenden Feuerwehrleute aber wieder gemeinsam hinter sich. Kommandant Ludwig Fischer (Steiningloh-Urspring) bewertete er es als sehr positiv, dass die drei Nachbarwehren die Ausbildung gemeinsam gemacht haben.

Aufwand geringer

Für jede Wehr sei damit der Aufwand geringer ausgefallen. Der Nachwuchs habe Gelegenheit gehabt, miteinander Kontakte zu knüpfen und die örtlichen Gegebenheiten in der Nachbarschaft kennenzulernen. Durch alle diese Umstände sei die Ausbildung interessanter und abwechslungsreicher gewesen. Die Prüflinge mussten nach einem theoretischen Test jeweils eine zugeloste praktische Aufgabe bewältigen und ein ausgelostes Feuerwehrgerät erklären. Und schließlich überreichte ihnen Kreisbrandrat Fredi Weiß ihre Teilnehmerurkunden.

Er bat die angehenden Truppfrauen und -männer, bei der Stange zu bleiben, da sie eine sehr wichtige Aufgabe für das Gemeinwohl übernommen hätten.
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