Gemeinschaft St. Georg gestaltet mit Vater-Kind-Lager eine der größten Ferien-Aktionen im ...
Ein Riesenspaß in der Mega-Zeltstadt

An die Ruder , fertig los: Beim sportlichen Le-Mans-Start der Kanu-Teams hatten die Favoriten schnell den Bug vorne. Bild: Gebhardt
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
13.08.2015
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So sehen Sieger aus: Brennende Sonne, aber Mordsgaudi, tropische Hitze, doch stets gute Stimmung. Das Vater-Kind-Zeltlager der Gemeinschaft St. Georg Sulzbach (GSG), der Förderer der St.-Georgs-Pfadfinder, ist wohl eines der größten in der Region. Einzigartig sind hier immer Organisation und Programm. Die "Giant Summer Games 2015" am Ausee bei Neunburg bescherten allen 130 Teilnehmern Goldmedaillen.

Zelt aufstellen, Schlafsack rein - so einfach machen sie es sich nicht. Das gute Dutzend Organisatoren der GSG bereitet seine Zeltlager (inzwischen 37) akribisch vor. Das Motto heuer lautete "Olympia". Schon das Vorkommando richtete einiges her am Ausee bei Hofenstetten: Lagerkreuz, olympische Ringe, Sportstätten wuchsen heran, Wasserversorgung, mobiler Backofen, Küchen- und Gemeinschaftszelt kündeten bald vom großen Vater-Kind-Ereignis.

"Arbeitslose" aus dem Topf

Rund 50 Zelte säumten am Ende den riesigen Lagerfeuerplatz, 70 Kinder und 60 Erwachsene wollten verpflegt werden, darunter auch eine beträchtliche befreundete Franken-Sektion. Das bestens eingespielte Küchenteam rund um Stephan Wiesneth und Gerd Geismann hatte von früh bis spät zu tun: Viermal am Tag läutete die Essensglocke, von Gulasch mit Knödeln über Gyros, Kaiserschmarrn, Lasagne bis Steaks gab es alles, auch ein deftiges Spanferkel. Ins Vorlager hatten sich sogar sechs Enten verflogen.

Nach der Einschreibung erhielt jedes Zelt seine Nationalität in Form einer Flagge, die Kinder bastelten sie selbst. Aus dem großen Topf fischte jeder Teilnehmer seine Arbeitslose: Küchendienst, Holz machen, Bänke aufstellen, alles war vergeben und jeder bekam etwas zu tun. Eine Toga samt Schnurknoten vereinte alle im olympischen Gedanken bei der Eröffnungsfeier am Abend. Geschichten und Geschichte rund um Olympia wechselten sich ab mit zünftigen Liedern von Pfadfinder bis Country am Lagerfeuer. Die Wasserwettkämpfe der multinationalen Mannschaften am hoch frequentierten Ausee brachten ein spannendes Kanu-Rennen und das hochklassige Fischer-Stechen vom Surfbrett.

Hymnen zum Abschluss

Der "Hirschberglauf" forderte neben Geschick auch Allgemeinwissen und Kenntnisse über Olympia an acht Stationen. Kaplan Franz Becher freute sich über viele Teilnehmer am Lagergottesdienst, darunter auch die überaus entgegenkommende Gastgeberfamilie. Am letzten Tag waren noch einmal alle Kräfte gefordert bei den olympischen Disziplinen wie Bierkastenstapeln, Sackzielwurf, Diskus- und Baumstammschleudern. Goldmedaillen und Nationalhymnen brachte der Abschlussabend, die begeisterten Kinder durften aufbleiben. Lagerleiter Peter "Zett" Zimmermann und Team hatten ganze Arbeit geleistet, das lobte auch GSG-Chef Thomas Zellerer. Herauszuheben waren die perfekte "Internationale Küche" und der französisch-berlinerische Moderator Stefan Büchner.

Der gigantische Logistik-Aufwand hat sich wieder gelohnt, das Zeltlager bleibt als perfekt gelungen in Erinnerung. Helfern und Organisatoren sagten die Teilnehmer Dank. "Lachen und Freude der Kinder zeigen, dass sich diese Mühen gelohnt haben", bilanzierte Peter Zimmermann. Eine heiße Woche, in jeder Hinsicht.
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