Gesundes Pflänzchen feiert

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
11.07.2015
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Das Stahlwerk Maxhütte ist längst passé, die Maxhütte Technologie GmbH (MHT) aber lebt. Inzwischen besteht sie 20 Jahre. Und das wurde nun gefeiert.

Spitzentreffen der Lokalprominenz an der Maxhütten-Plaza: Die Maxhütte Technologie GmbH (MHT) feierte am Donnerstagabend ihr 20-jähriges Betriebsjubiläum. Geschäftsführer Wolfgang Eichenseer begrüßte MHT-Gesellschafter und Firmengründer Max Aicher mit Familie und zahlreiche geladene Gäste.

Vier M's vorangetrieben

Aicher ging in seiner Rede auf die "aufregenden Zeiten" ein, die hinter dem Unternehmen liegen. Die letzten 20 Jahre habe die MHT viel mitgemacht. Zentrum des Erfolgs seien dabei die Mitarbeiter, denn ohne diese gäbe es keine Firmenideologie. Sein besonderer Dank galt dem ehemaligen Geschäftsführer Karl Reyzl, den Aicher immer als vertrauenswürdig und verlässlich erachtete. "Die vier M's, die für Miteinander, Mut, Markt und Maximum stehen, zeichnen MHT aus. Karl Reyzl hat diese vier M's immer vorangetrieben", sagte der Gründer und überreichte diesem ein Geschenk als Dank für den jahrelangen Einsatz.

Landrat Richard Reisinger sprach von einer "großen Wertschätzung" für das 20-jährige Bestehen der MHT und wünschte sich, dass aus diesen "gesunden Pflänzchen weitere Ableger gedeihen". Bürgermeister Michael Göth hob die vielseitigen Technologiebereiche hervor, mit der sich MHT beschäftigt, aber auch die ausgezeichnete Ausbildung der Mitarbeiter.

Betriebsrat Andreas Bauer sagte mit einem Augenzwinkern: "Mit Herrn Reyzl und Herrn Eichenseer habe ich mich oft rumgeärgert. Davon sind mir einige graue Haare gewachsen." Trotz unterschiedlicher Interessen von Betriebsrat und Geschäftsführung betonte er die Erfolge wie flexible Arbeitszeitmodelle und lobte die Verhandlungen, die auf Vertrauen und Ehrlichkeit beruhten. IHK-Geschäftsstellenleiter Johann Schmalzl meinte: "Die MHT ist für die Region ein wichtiges Unternehmen." Zudem bräuchte eine kompetente Firma gut ausgebildete Fachkräfte. Er bedankte sich für die Übernahme des Berufsbildungszentrums und übergab die Ehrenurkunde der IHK an Wolfgang Eicheneer.

Bilder versteigert

Dieser wies auf die Typisierungsaktion hin, bei der Stammzellenspender für an Blutkrebs erkrankte Menschen gesucht werden. Einige Mitarbeiter haben sich schon typisieren lassen, einige haben es noch vor. Zwei Bilder wurden an diesem Abend versteigert. Der Erlös kommt der Typisierungsaktion zugute.

Anschließend skizzierte Karl Reyzl die Historie der MHT. Startschuss war demnach der 30. Juni 1995. Dieses Datum gilt als die Geburtsstunde der MHT (früher MHD). Marode Produktionsstätten und Transporter sowie weitere Krisensituationen hätten oft den Weg der MHT erschwert. Auch Probleme mit Subunternehmern habe das Unternehmen überwunden. Das Know-how, das die Mitarbeiter sich damals aneigneten, sei beispiellos.

Am Erfolg beteiligt

Auch in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat würden die Mitarbeiter durch Gewinnbeteiligungen und einen Reisekostenfonds am Erfolg teilhaben. DieMHT habe hervorragende Dienstleistungen vollbracht und sehr gute Leistungen im Ausbildungsbereich erlangt, betonte Reyzl.
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