Gräbersegnung auf den Friedhöfen an Allerheiligen
Fundament christlicher Hoffnung

Die Gräbersegnung auf dem Alten Friedhof und dem Waldfriedhof übernahmen Dekan Walter Hellauer Kaplan Becher. Bild: thl
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
03.11.2015
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(thl/mtm) Allerheiligen ist ein Hochfest in der katholischen Kirche. Die Angehörigen besuchen die Friedhöfe, schmücken die Gräber ihrer Verstorbenen und entzünden Kerzen - Zeichen der Hoffnung auf die Auferstehung. Bei strahlendem Herbstwetter fanden sich viele zur Gedenkfeier und Gräbersegnung in den Friedhofskapellen auf den alten Friedhöfen und dem Waldfriedhof ein.

Wie die Blätter

Die Trauer, das Gedenken an jene, die uns in ihrem Leben nahe standen führe uns hier zusammen, so Dekan Walter Hellauer bei der Gedenkfeier für St. Marien. Dabei betonte der Geistliche: "Unser Leben hier auf Erden ist ein Sein zum Tode, ein Fallen wie das Fallen der Blätter im Herbst - einerseits. Aber wie auf Herbst und Winter im Frühjahr und Sommer neues Leben folgt, so wartet auf uns hinter der dunklen Tür des Todes das helle Licht von Christi Ostermorgen."

Nach der Gedenkfeier segneten Dekan Walter Hellauer und Kaplan Franz Becher die Gräber mit Weihwasser und Weihrauch auf dem Alten Friedhof und dem Waldfriedhof.

In der vollen Herz-Jesu-Kirche begrüßte Pfarrer Saju Thomas in Rosenberg die versammelte Gemeinde. Neben dem Marienaltar stand die Totenstele mit allen Sterbebildern und der Sterbekerze. Im Gedenken wurde aller 48 Verstorbener seit 1. November des vergangenen Jahres gedacht und ihre Namen verlesen.

Wasser und Weihrauch

In allen Texten spiegelte sich der Gedanke an die Auferstehung wieder, die das Fundament der christlichen Hoffnung darstellt. Für die passende musikalische Gestaltung sorgte der Kirchenchor Herz Jesu unter der Leitung von Susanna Müssig-Wilczek.

Nach der Andacht zog die versammelte Gemeinde zum Friedhof, um dort die Gräber zu besuchen. Nach den Gebeten für die Verstorbenen ging Pfarrer Saju Thomas durch die Reihen und segnete sie mit Weihwasser und Weihrauch.
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