Größter Arbeitgeber der Region: Handwerk und Politik im Gespräch
Dringend weniger Bürokratie

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
04.11.2014
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Die Vorstandschaft der Kreishandwerkerschaft Amberg-Sulzbach und Bürgermeister Michael Göth trafen sich zu einem ersten umfassenden Meinungsaustausch. Kreishandwerksmeister Hans Weber erläuterte die besonderen Vorzüge, aber auch die Anliegen der Handwerksbetriebe vor Ort.

Fast 500 Betriebe

Weber hob die Bedeutung des örtlichen Handwerks für die Region hervor. "Das Handwerk ist in der Gesamtheit mit Abstand der größte Arbeitgeber und die Basis für unsere tägliche Versorgung. Wir alle brauchen das Handwerk und seine vielfältigen Leistungen." Kein noch so großer Konzern könne die Leistungen des Handwerks ersetzen.

Der Kreishandwerkerschaft Amberg-Sulzbach seien derzeit 15 Innungen mit 497 Innungsbetrieben und ca. 5000 Arbeitnehmern angeschlossen. "Der Handwerksbetrieb vor Ort ermöglicht den direkten Kontakt, kurze Wege und flexible Lösungen für den Kunden."

Ein dringender Wunsch des Handwerks an die Politik: bei Ausschreibungen die Losgrößen so konzipieren, dass auch klein- und mittelständische Betriebe sich bei öffentlichen Ausschreibungen beteiligen können. Auch sei eine Entbürokratisierung für den Handwerker dringend erforderlich, schloss Weber. Bürgermeister Michael Göth interessierte sich vor allem für die Ausbildungssituation in den Handwerksbetrieben, insbesondere, in welchen Gewerken noch offene Plätze vorhanden seien. Er erkundigte sich über die Auftragslage der Betriebe. Rege Diskussion folgte.
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