Grün, gegliedert, gut gelungen

Ein klar gegliederter, funktioneller Pausenhof, der trotzdem einen gewissen Charme besitzt: Die HCA-Schüler sind froh, dass die Bauzeit vorbei ist. Bilder: Gebhardt (2)
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
05.11.2015
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Wenn schon, dann was G'scheits: Landrat Richard Reisinger zeigte sich äußerst zufrieden über den neugestalteten Pausenhof im HCA-Gymnasium. Dabei kam dieser quasi als ein Nebenprodukt zustande. Denn geplant war eigentlich nur eine Kanalsanierung.

Das Projekt hieß schließlich "Sanierung des Regen- und Schmutzwasserkanals mit anschließender Neugestaltung der Außenanlagen". Bei der Sanierung des Versorgungsschachtes im Herzog-Christian-August-Gymnasium hatten die Experten nämlich im Abwasserkanal vom Altbau bis zum öffentlichen Kanal erhebliche Schäden festgestellt. Dieser Abschnitt war vielfach gebrochen und durchwurzelt - er musste kurzfristig erneuert werden.

Kanalbau zerstört alten Hof

Da er quer durch den Pausenhof verläuft, waren hier umfangreiche Erdarbeiten notwendig. Immerhin handelte es sich insgesamt um 185 laufende Meter. Wegen der Kanalsanierung und den vorangegangen Baumaßnahmen - energetische Sanierung und Erneuerung im Versorgungsschacht - ergab sich anschließend im Bereich des Pausenhofes ganz klar die Notwendigkeit zur Sanierung der Außenanlagen. Dabei mussten diese natürlich auch bedarfsgerecht umgestaltet werden.

Was braucht es für einen ordentlichen, einladenden und für alle nutzbaren Pausenhof? Die Neugestaltung der befestigten, gepflasterten und begrünten Flächen, die Aufteilung des Pausenhofes mit Bewegungs- und Sitzflächen, die Errichtung eines Häuschens für Müllcontainer, das alles lief nach Abschluss der Tiefbauarbeiten an - Gesamtbauzeit war Ende Juli bis Ende Oktober.

Sogar unter Plan

Oberflächenentwässerung und Anzahl der Abläufe waren vorher ungenügend, informierte Lubrich beim abschließenden Ortstermin. "Bei den Pflasterflächen mussten wir einen erhöhten Aufwand für Ausbau und Entsorgung des belasteten Schlacken-Granulats berücksichtigen." 480 000 Euro hatte der Landkreis genehmigt. Und es ergab sich eine gute Nachricht: Die Firmen blieben um 10 000 Euro unter dem Planansatz. "Der Zeit- und Kostenrahmen wurden eingehalten, der Pausenhof wird wieder schulisch genutzt", freute sich der Landrat.

Stellvertretender Schulleiter Helmut Schneider freute sich, dass der Landkreis viel tue für das HCA-Gymnasium. Den teilweisen Umzug und das "Wandern" zum benachbarten Beruflichen Schulzentrum sah er als nützlichen Synergie-Effekt an, mit dem man auch gute Erfahrungen gemacht habe.

Der neue Hof mit seinen Pflaster- und Rasenflächen werde gut angenommen, er lade zum Flanieren, Sitzen und Plaudern ein. Auch die altbekannte Skulptur ist wieder integriert worden. Alle Beteiligten lobten abschließend die perfekte Zusammenarbeit zwischen Firmen, Schule, Hausmeister und Landratsamt. Und die Schüler nutzen den neuen Hof schon fleißig. Er passt jetzt perfekt zur rundum sanierten Bildungsstätte.
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