Grüne und Umweltschützer besuchen Wasserwerke
Jeder verbraucht 100 Liter am Tag

Bündnis 90/Die Grünen und die Bürgerinitiative Umweltschutz ließen sich von Roland Kraus (hinten, rechts) die Wasserversorgung erklären. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
28.11.2014
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"Wasser marsch! Alles lupenrein und sauber!" Bei der Besichtigung der Wasserwerke überzeugten sich die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen und der BI Umwelt mit Werksleiter Roland Kraus davon mit eigenen Augen.

Kostbare Vorräte

Nach einer Pressemitteilung der Grünen begann die Führung im Pumpenhäuschen im Haselgraben, wo sich drei der städtischen Brunnen befinden. Hier liegen die kostbaren Vorräte zwischen 65 m und 128 m tief im Boden, werden hochgepumpt und mit Filtertechnik in sauberster Wasserqualität in zwei verschiedene Hochbehälter gefördert. Einer befindet sich am Annaberg, einer am Dürrerberg nähe Rummersricht. Ein weiterer Versorgungsturm steht am Eichelberg auf der Lohe. Die beeindruckende Dimension der beiden Wasserbecken kann durchaus den Vergleich mit einem Schwimmbecken aufnehmen. Dieser Vorratsspeicher wird mit Breitenbrunner Wasser gespeist. Mit Nachtstrom wird die Tagesration in den Turm gefördert.

Jeder Sulzbach- Rosenberger verbraucht täglich im Durchschnitt 100 Liter Wasser. Stets ist für den Fall der Fälle eine "Reserve" eingeplant. Doch Dank umsichtigen Handelns kommt es äußerst selten zu Zwischenfällen. Hier zeigt sich, dass bei der Wasserversorgung in städtischer Hand die Vorteile deutlich bei den Bewohnern liegen: faire Verbraucherpreise, hohe Wasserqualität und stetige Investitionen in die Anlage. "Das kostbarste Lebensmittel gehört in die Hände der Kommunen", stellte Werksleiter Roland Kraus fest. Sehr lobenswert ist auch das Verhältnis und die Zusammenarbeit mit den umliegenden Zweckverbänden. Hier sei man immer wieder auf Nachbarschaftshilfe bei Engpässen, wie etwa bei Revisionsarbeiten, angewiesen. Auch die Kooperation mit den Landwirten in den Wasserschutzgebieten ist vorbildlich, und so erfreut sich das Trinkwasser bester Qualität! Darauf kann der Bürger sicher auch noch lange bauen - diesen Eindruck vermittelte Kraus sehr überzeugend.
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