Grünen-Fraktion auf Visite im Bürgerspital - Von Wohnqualität beeindruckt
Stiftung ein großer Vorteil

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen mit Gaby Mutzbauer, Karl-Heinz Herbst und Yvonne Rösel (von links) überzeugte sich beim Ortstermin von der Wohnqualität im Bürgerspital. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
02.12.2015
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Dieser Tage hatte Elisabeth von Thüringen Namenstag. Sie ist die Namenspatronin der kleinen Kapelle der Bürgerspitalstiftung. Der Überlieferung nach versorgte diese Adelige Arme mit Brot. So kommt es nicht von ungefähr, dass Elisabeth Namensgeberin für diesen Gebäudekomplex ist. Mit dieser Stiftung bietet die Stadt sozialen Wohnraum.

Wertvoller Altar

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen stattete dem Bürgerspital einen Besuch ab. Mit Liegenschaftsverwalter Jürgen Winter und dessen Kollegin Gertraud Kugler wurde erst der Zustand der simultan genutzten Kapelle begutachtet.

Auch wenn hier einiges im Argen liegt und dringender Sanierungsbedarf besteht, wird wohl noch einige Zeit vergehen, bis diese Kapelle mit dem kunsthistorisch wertvollen Altar und der Orgel wieder in neuem Glanz erstrahlen kann.

29 Einheiten

Geradezu vorbildlich präsentierte sich dagegen der Wohnkomplex. "Die Stiftung ist ein großer Vorteil für unsere Stadt", erklärte Winter. "Sonst wäre diese Wohnkapazität wohl nicht mehr unter städtischer Verwaltung." Exakt 29 Einheiten in vier aneinander gebauten Häusern stehen zur Verfügung. Helle, großzügige Treppenhäuser in gemütlicher Atmosphäre. Eingebettet direkt in der historischen Altstadt und doch ganz ruhig.

Sogar Turm-Fragmente

Da derzeit eine dieser günstigen Wohnungen frei steht, gewann die Gruppe einen Eindruck von der Wohnqualität. "Mit Sicherheit wird sich in absehbarer Zeit ein neuer Mieter finden", meinte Gaby Mutzbauer. Auch eine kleine Grünanlage steht den Bewohnern zur Verfügung. In dieser findet man sogar Fragmente des alten Sulzbacher Wasserturms.

Altstadt attraktiv

"Die Innenstadt muss attraktiv für unsere Bürger bleiben", verlangte Yvonne Rösel. Gerade Ältere, die sich selber versorgen müssen, bräuchten sowohl Ärzte, Apotheken, Einzelhändler als auch kleine Versorgungsmärkte in unmittelbarer Nähe.

Bald werde die Heizanlage saniert und die Bewohner würden bei den Kosten entlastet. "Ein Wohl für unsere Stadt und ein lebenswertes Umfeld für unsere Bürger", sagte Ortsvorsitzender Karl-Heinz Herbst am Ende der Tour.
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