Gruselzeit liegt voll im Trend

Dagmar Schinke verbrachte die vergangenen Tage und Wochen zwischen Kürbisköpfen, Gruselmasken und Halloween-Kostümen. Bild: doz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
31.10.2014
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In den Kisten lagern Totenköpfe und Gehirne. Fiese Fratzen starren einen von allen Seiten an. Von einem Regal grinsen ein halbes Dutzend Teufelsmasken diabolisch herab, und überall stehen künstliche Kürbisse verteilt im Raum. Im Bekleidungsgeschäft Wyrobisch ist es momentan gruselig.

Kein Wunder auch, denn es ist Halloween. Dass der Laden allerlei Artikel (alleine 150 verschiedene Masken) für den amerikanisch geprägten Volksbrauch anbietet, ist nicht verwunderlich. Denn die Nachfrage wird laut Dagmar Schinke und Ingrid Wyrobisch, beides Töchter des Inhabers, jedes Jahr größer. Kunden kämen aus dem gesamten Landkreis und sogar aus der Nachbarstadt. "Endlich kommen mal Amberger nach Sulzbach-Rosenberg", erklärt Schinke mit einem Augenzwinkern.

Beide berichten, dass Halloween immer mehr im Trend liegt. In den vergangenen zehn Jahren habe es eine Aufwärtsentwicklung gegeben. Viele Kunden würden für Maskenbälle und Privatpartys einkaufen. Die beliebtesten Verkleidungen hören sich an wie ein Grusel-Quartett: Sensenmann, Dracula, Geist und Skelett. Wenngleich die beiden Damen von einem Zulauf berichten, so laufen in Sulzbach-Rosenberg trotzdem keine größeren öffentlichen Veranstaltungen. Das liegt laut Klaus Erras, Polizeiinspektions-Leiter der Stadt, daran, dass es keine größeren amerikanischen Wohnsiedlungen in der Herzogstadt gibt.

"Eher Art Maskenball"

Deshalb resümiert er: "Kein Problem." Der PI-Leiter guckt nach, ob es 2013 Vorfälle gab, und berichtet: Fehlanzeige. Erras erklärte außerdem: "Die Halloweenpartys sind eher als eine Art Maskenball anzusehen."
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