Guter Wille allein reicht nicht

Der Aufbau von Nähe bei gleichzeitiger Bewahrung von Distanz stellt ein wichtiges Element von Jugendarbeit dar. Dazu gab es während des Wochenendseminars im Kloster Ensdorf eine Reihe von Gruppenübungen. Bild: bba
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
13.03.2015
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Wenn unterschiedliche Träger in einem Bereich tätig sind, sollten sie auch gemeinsam an einem Strang ziehen. Dazu diente ein Seminarwochenende, in dem Jugendleiter ihr Engagement inhaltlich abstimmten.

Um eine effiziente und nachhaltige Jugendarbeit gewährleisten zu können, boten mehrere in diesem Bereich aktive Träger eine gemeinsame Schulung für in Leitungsfunktionen tätiges Personal an. Zusammengetan hatten sich dazu die kommunale Jugendarbeit von Amberg und des Landkreises, der Kreisjugendring, das Amberger Jugendzentrum Klärwerk und die in der Stadt angesiedelte Katholische Jugendstelle.

26 Teilnehmer hatten sich für diese Fortbildung im Kloster Ensdorf angemeldet. In die Hand genommen hatten das Seminar als Verantwortliche Katrin Cislaghi, Claudia Mai, Martina Spiegler, Susanne Scheuerer, Bene Kölbl und Kerstin Schütz. Das Programm war derart abgestimmt, dass gemeinsam die vorhandene sowie angestrebte Struktur und die Prinzipien der Jugendarbeit erarbeitet und erörtert wurden. Einen weiteren Schwerpunkt der Fortbildung bildete die Spielepädagogik, bei der die Teilnehmer nach einem theoretischen Grundkonzept selbst Spiele anleiten konnten, um anschließend zu diskutieren, ob die beabsichtigten Ziele auch umgesetzt werden konnten.

Inhaltlich wandte sich das Wochenende zugleich interkulturellen Aspekten und der Entwicklung entsprechender Kompetenz bei den Leitern zu. Daneben befassten sich die Seminarteilnehmer mit allgemeinen Anforderungen, die eine Jugendleiterfunktion mit sich bringt.

Dabei ging es beispielsweise um allgemeine Organisation oder die Planung von Sonderaktionen. Eingegangen wurde ebenso auf Strategien der Sucht- sowie Gewaltprävention oder gegen sexistisches Verhalten der jugendlichen. All diese Themenkomplexe wurden ebenso in der Theorie erörtert sowie anhand von Interaktionsspielen konkretisiert, um im Bedarfsfall gegensteuern zu können.

Nicht zu kurz gekommen ist während des Seminarwochenendes natürlich auch die Kontaktpflege der Teilnehmer untereinander, um die übergreifenden Ziele der Jugendarbeit im Sinne der Nachhaltigkeit miteinander abzustimmen.
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