Gutes Jahr für Diakonieverein

Heimleiterin Marina Fink (rechts) freute sich über eine 1000-Euro-Spende des Diakonievereins, die ihr (von links) die stellvertretende Vorsitzende Ingrid Stössel, Diakonin Irene Elsner und Kassenverwalter Andreas Weber überreichten. Bild: awb
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
13.06.2015
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Er ist Mitträger der beiden Seniorenzentren Dr.-Stefan-Kastenbauer-Haus und Bühler Höhe sowie einer der vier Gesellschafter der Ökumenischen Sozialstation: Eine Bilanz seiner Arbeit zog der Evangelische Diakonieverein Sulzbach.

Berichte der Vorstandsmitglieder und Neuwahlen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Evangelischen Diakonievereins Sulzbach im Saal des Seniorenzentrums Bühler Höhe. Heimleiterin Marina Fink führte die Teilnehmer anschließend durch das Haus.

"Segensreiche Arbeit"

Die Vorsitzende, Diakonin Irene Elsner, bezeichnete 2014 als ein gutes und erfolgreiches Jahr. Neben seiner Mitträgerschaft für die beiden Seniorenzentren der Diakonie gehöre der Verein zu den vier Gesellschaftern der Ökumenischen Sozialstation Sulzbach-Rosenberg. Als alternierende Vorsitzende der Gesellschafterversammlung sei sie stolz auf die segensreiche Arbeit, die von allen Beschäftigten geleistet werde, betonte Elsner. Mit Zahlen aus dem Geschäftsbericht unterstrich sie die Bedeutung der Sozialstation.

Kassenverwalter Andreas Weber sprach von geordneten Finanzen. 2014 seien die Zinseinnahmen zwar stark gesunken, hätten aber noch ein gutes Ergebnis gebracht. "Deshalb ist es uns auch heute wieder möglich, eine Spende von 1000 Euro für die Einrichtung Bühler Höhe zu überreichen", stellte er fest. Die Vorsitzende, Diakonin Irene Elsner, und Kassenverwalter Weber überreichten den gewichtigen Geldbrief an die Leiterin Marina Fink.

Pfarrer Dr. Roland Kurz und Diakon Tim Saborowski hatten die Kasse geprüft und bestätigten die vorgetragenen Zahlen. Anschließend berichtete der Geschäftsführer des Diakonischen Werks, Stefan Strauß, über eine gute Auslastungen in den Seniorenheimen Bühler Höhe und Stephan-Kastenbauer-Haus.

Treffpunkt Wohnkuchl

Marina Fink, die das Haus Bühler Höhe leitet, nahm die Versammlungsteilnehmer mit auf einen Rundgang. Sie zeigte ihnen die gute Stube, die sogenannte "Wohnkuchl". Bewohner mit Gedächtnisproblemen vermittle sie das Gefühl einer Alltags-Atmosphäre. Es bleibe viel Zeit und Raum für das gemeinsame Vorbereiten und Essen der Mahlzeiten. Um diesen Bereich scharten sich auch Begriffe wie Erinnerung und Tagesstruktur, Sättigung, Lebenserhaltung, Lebensqualität, Religion, Kultur, Gemeinschaft und Kommunikation, Sinneserfahrung und Höhepunkte des Tages. "Das Tischgebet als Ritual vor dem Essen gibt Beständigkeit, und die gesegnete Mahlzeit entfaltet das Gefühl der Dankbarkeit", betonte die Heimleiterin.
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