Hand in Hand mit Stadt und Kreis

Einer geht, zwei kommen: Von links Erster Hauptkommissar Wilhelm Schinner, Leitender Polizeidirektor Josef Strobl, Polizeipräsident Wolfgang Sommer, Petra Schinner, Erster Hauptkommissar Werner Schnödt, Hauptkommissar Klaus Mrasek und Karin Schnödt. Bild: hfz
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
03.06.2015
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Der Stab wird weitergereicht auf der Kommandobrücke: Seminarleiter Wilhelm Schinner nahm bei der Bereitschaftspolizei in der der VII. Abteilung Abschied. Erster Polizeihauptkommissar Werner Schnödt ist nun neuer "Kapitän" des 28. Ausbildungsseminars. Ebenfalls neu : Klaus Mrasek als Leiter der Polizeitechnik.

(bba/lz) Leitender Polizeidirektor Josef Strobl bewertete es als positiv, dass beide Funktionen mit Kollegen besetzt werden konnten, die aus den eigenen Reihen stammen und sich ihre Meriten durch hervorragende Arbeit am Standort erworben haben.

3000 neue Beamte

Strobl freute sich, dass Polizeipräsident Wolfgang Sommer trotz des größten Einsätze in der Geschichte der bayerischen Polizei die Laudatio für den scheidenden Ersten Hauptkommissar Wilhelm Schinner hielt. Sommer hob das Interesse vieler junger Menschen am Polizeiberuf hervor. Derzeit würden in Bayern 3000 junge Beamte ausgebildet, alleine an den Standorten in Sulzbach-Rosenberg und Nabburg seien es über 800. Die dienstliche Biografie des Schinner-Nachfolgers Werner Schnödt mit Einsätzen bei den Präsidien Schwaben, Niederbayern/Oberpfalz, den Inspektionen Pegnitz und vor allem PI Bayreuth, zeichne diesen als echten Praktiker aus., schloss Sommer.

Enorme Arbeitsvielfalt

Im Bereich Polizeitechnik seien echte Fachleute gefragt, die mit einem starken Wandel klar kommen müssten. Mit Klaus Mrasek habe man einen profunden Beamten gefunden, der auch der enormen Vielfalt der Arbeitsbereiche gerecht werde: Materialmanagement, Servicestelle, Schusswaffenverwaltung, Waffen- und Kfz-Werkstatt ebenso wie Systembetreuungen und -umstellungen oder auch behördenübergreifende Aufgaben.

Stellvertretender Landrat Franz Birkl lobte die gute Zusammenarbeit mit den polizeilichen Institutionen. Auch Bürgermeister Michael Göth stellte das hervorragende Miteinander von Stadt und VII. Abteilung heraus. "Wir brauchen Sicherheit", sagte er, eine gute Ausbildung sei die Grundlage dafür.

Vor etwa 30 Jahren, in seinem ersten Praktikum, war Wilhelm Schinner sein erster Dienstgruppenleiter, erinnerte sich Personalratsvorsitzender Manfred Butz. Er habe viele wertvolle Tipps bekommen. Den Neuen wünschte der Vorsitzende einen guten Start und eine glückliche Hand.

Bei seinem Rückblick freute sich Willi Schinner, dass er bei der Polizei seinen Traumberuf gefunden habe. Neben vielen wertvollen Erlebnissen sei gerade die letzte Zeit beim 28. Ausbildungsseminar eine besonders schöne Erfahrung gewesen.

Große Fußstapfen

"Ich weiß um die großen Fußstapfen, die du hinterlässt, und ich bin stolz, dein Nachfolger werden zu dürfen", erklärte Werner Schnödt zu Willi Schinner. Er freue sich über seine Rückkehr in die Abteilung und setze sich als Ziele, das hervorragende Betriebsklima zu erhalten und den jungen Leuten Wissen und Überzeugung zu vermitteln.

Auch der neue Sachgebietsleiter Polizeitechnik, Hauptkommissar Klaus Mrasek, rief Begegnungen und Berührungspunkte ins Gedächtnis. Er dankte seinem Vorgänger, Erstem Hauptkommissar a. D. Reinhold Hahn, für ausgezeichnete Zusammenarbeit.

"Mein Bestreben ist es, optimale technische Voraussetzungen für Ausbildung und Einsatz zu schaffen." Die Festveranstaltung umrahmte das Querflötenensemble der Städtischen Sing- und Musikschule mit Schulleiter Steffen Weber an der Spitze.
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