Handball-Bayernliga: HC Sulzbach muss in den Spessart zum angeschlagenen TSV Lohr
Mit dickem Fisch gegen die Seuche

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
26.09.2014
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Zwei Partien sind gespielt in der Handball-Bayernliga, jeder durfte mal auswärts und zu Hause ran und die Teams beginnen sich so langsam einzuordnen in der Tabelle. Während der HC Sulzbach mit 2:2 Punkten erwartungsgemäß in die Saison gestartet ist, hängt der Gegner vom kommenden Wochenende schon etwas den Erwartungen hinterher. Die Herzogstädter spielen am Samstag, 27. September, um 19.30 Uhr in der Spessarttorhalle (In der Lehmskaute 22) beim TSV Lohr, einem Verein, den man eigentlich immer zu den Favoriten der Liga zählen muss.

Nach einer Seuchensaison, bei der sich die Unterfranken erst glücklich in allerletzter Sekunde vom Abstieg gerettet hatten, wollten die Lohrer in dieser Runde diesem Schicksal von vornherein einen Riegel vorschieben und holten sich mit dem torgefährlichen Spielmacher Stefan Meyer aus Erlangen einen dicken Fisch an Land. Doch wenn es mal nicht läuft, kommt auch noch Pech dazu, denn der Neuzugang verletzte sich bereits im ersten Spiel und wird noch einige Wochen ausfallen.

Da Trainer Otto Fetzer auch noch einige andere Ausfälle zu beklagen hat, ist es einfacher zu verstehen, dass die Star-Truppe aus dem Spessart nach zwei Niederlagen gegen Bayreuth und Waldbüttelbrunn noch nichts Zählbares eingefahren hat. Zwar hat der Gastgeber mit Yannick Bardina und Bohuslav Zeleny noch zwei ausgewiesene Torjäger in seinen Reihen, doch das reichte beim Saisonstart noch nicht aus.

Ein Heimsieg gegen den Underdog aus der Oberpfalz ist da jetzt fest eingeplant, hatten die Lohrer in den bisherigen Duellen doch meist die Oberhand behalten. Nur im Heimspiel der vergangenen Saison gelang den Sulzbachern ein Erfolg.

Verletzungssorgen hat Trainer Pavel Krizek keine, dennoch fehlt auch bei den Gästen ein wichtiger Akteur. Toni Kreyßig muss nach seiner Rot-Sperre sein zweites und letztes Spiel absitzen. Da trifft es sich gut, dass besonders die Neuzugänge auf Sulzbacher Seite so langsam ihren Rhythmus finden. Trainer Krizek wirft die jungen Talente gnadenlos ins Feuer und die Jungs danken es ihm mit viel Kampfgeist, der dann auch die Routiniers mitreißt. Verlassen kann sich der Coach auch auf seine beiden Torhüter Heimpel und Lotter, die der noch nicht eingespielten Abwehr die nötige Ruhe geben. So fahren die Herzogstädter mit breiter Brust in den Spessart, denn zum Verlieren gibt es nichts aber eine ganze Menge zu gewinnen.

HC Sulzbach: Lotter, Björn Heimpel Kreyßig, Krizek, Laugner, Forster Marco, Termer, Smolik, Ströhl, Funke, Luber, Nachtman, Klee, Forster Kristian, Wedel.
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