Handball Bayernliga: HC Sulzbach unterliegt überlegenem HSC Coburg II mit 30:33 - Gäste haben ...
Keine Hoffnung in der Halle

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
14.10.2014
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Eine Nummer zu groß war der HSC Coburg II für die Sulzbacher Handballer. Gegen die Zweitligareserve, die mit fünf Ex-Bundesligaspielern angetreten war, verloren die Herzogstädter mit 30:33, wobei das Ergebnis den Gastgebern durchaus noch etwas schmeichelt. Damit liegen die Sulzbacher nach fünf Spieltagen mit 5:5 Punkten nicht nur auf dem siebten Platz im dicht gedrängten Mittelfeld der Bayernliga, sondern auch im Soll.

Wenn man gegen so eine erfahrene Truppe, die mit vielen Spielern aus dem Kader der ersten Mannschaft des vergangenen Aufstiegsjahres der Coburger gut aussehen oder gar gewinnen will, muss alles zusammen passen. Vor allem darf man kaum eine Torchance liegenlassen, doch dieses Manko zog sich durch das ganze Spiel und so dauerte es nicht lange, bis der Gast mit 4:7 in Führung lag.

Damit hatten sich die Franken die nötige Ruhe für ihr Angriffsspiel geholt, das sie mit dem Paraderückraum Kästner, Karapetjan und Franke sehr dynamisch durchzogen. Da konnten sich die Sulzbacher Abwehrspieler noch so bemühen, gegen die körperliche Überlegenheit der Gäste war in dieser Phase buchstäblich kein Kraut gewachsen.

Im Angriff sah das deutlich besser aus. Zwar war in der Mitte gegen die Hünen aus Coburg natürlich kein Durchkommen, doch Toni Kreyßig und vor allem Marco Forster schafften mit ihrer Schnelligkeit die nötigen Lücken auf Halb und Außen und ließen beim Stand von 10:12 sogar etwas Hoffnung aufkommen. Doch die Gäste hatten sofort eine Antwort parat und erhöhten bis zur Pause auf 14:19.

Nach der Pause war die Partie dann schnell entschieden. Beim Stand von 20:28 drohte sogar ein Debakel, doch danach schalteten die Oberfranken einen Gang zurück und der Gastgeber konnte über seine Halbspieler Smolik und Toni Kreyßig eine verhaltene Aufholjagd starten. Große Hoffnung hatte aber keiner in der Halle, denn immer hatte man das Gefühl, als ob der HSC alles im Griff hat und locker mit etwas mehr Engagement den Vorsprung erhöhen hätte können. So begnügten sich die Favoriten aber mit dem Verwalten des sicheren Sieges und ließen die Sulzbacher bis zum 30:33-Endstand weiter Ergebniskosmetik betreiben.

Wenigstens das schönste Tor des Tages warfen jetzt die Gastgeber, als Jiri Smolik mit einem Kempatrick das Anspiel von Marco Forster verwandelte.

HC Sulzbach: Lotter, Heimpel (Tor); Toni Kreyßig 10, Marco Forster 6, Smolik 7 (2), Laugner 2, Björn Kreyßig 2, Kristian Forster 2, Termer 1, Nachtman, Luber, Krizek, Klee.
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