Hauptzollamt Regensburg deckt gravierenden Fall von Sozialbetrug auf
160 000 Euro nicht bezahlt

Der Zoll hakte nach, nun muss ein Bauunternehmer eine Menge Geld nachzahlen. Bild: Zoll
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
12.09.2015
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Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Regensburg führten dazu, dass ein im Landkreis Amberg-Sulzbach ansässiger Bauunternehmer vom Amtsgericht Regensburg zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt wurde. Die Strafe wurde auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt.

Wie das Hauptzollamt mitteilt, waren bei dem Unternehmer neun angeblich selbstständig Gewerbetreibende (Subunternehmer) aus Osteuropa tätig, die eigentlich abhängig Beschäftigte waren. Seinen Verpflichtungen, diese "Subunternehmer" als Arbeitnehmer seiner Firma anzumelden und die fälligen Sozialversicherungsbeiträge rechtzeitig und vollständig zu entrichten, kam der Firmeninhaber nicht nach. Die Recherchen des Zolls ergaben, dass der Mann in insgesamt 27 Fällen Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von knapp 160 000 Euro nicht abführte. Für den so entstandenen Schaden muss der Beschuldigte zusätzlich aufkommen.
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