HC Sulzbach mit zwei Fanbussen zum SV Anzing
Auswärts daheim

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
27.03.2015
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Auch wenn sich die Lage in der 3. Liga Süd etwas zugunsten der bayerischen Vereine entspannt hat, derzeit liegt nur ein Club auf den Abstiegsrängen, verlassen will sich darauf in der Handball-Bayernliga keine Mannschaft. Und so geht der Kampf um die wirklich sicheren Plätze munter weiter. Auch der HC Sulzbach konnte am vergangenen Spieltag nach dem grandiosen Erfolg gegen den TSV Haunstetten etwas durchatmen und fährt nun relativ zuversichtlich zum so wichtigen Spiel gegen den Tabellennachbarn SV Anzing am Samstag, 28. März, um 18 Uhr in der Sporthalle in Markt Schwaben (Wittelsbacher Weg 13).

Da den Verantwortlichen die Auswärtsschwäche der Krizek-Truppe durchaus bewusst ist, kam schnell die Idee auf, dieses so wichtige Duell einfach zu einem "Heimspiel" zu machen. Dazu setzen die Sulzbacher zwei Fanbusse ein, in denen noch einige Restplätze zur Verfügung stehen. Abfahrt ist um 13 Uhr am Dultplatz.

Der SV Anzing galt zur Saisonhalbzeit fast schon als Abstiegskandidat, doch in der Rückrunde steigerte sich das Team von Trainer Hubert Müller enorm und liegt nur noch einen Punkt hinter den Gästen aus der Oberpfalz. Der Aufsteiger ist endgültig angekommen in der Bayernliga und möchte natürlich auch drinbleiben. Da ist ein Erfolg gegen den HCS fast schon Pflicht, denn das Restprogramm der Anzinger hat es in sich. Die Münchner Vorstädter werden aber auch sehr selbstbewusst in diese Partie gehen, denn in eigener Halle ist das Team mit den Torjägern Matthias Haberthaler, Jonathan Limbrunner und Philipp Ball kaum zu schlagen. Da macht sich das Catering-Team der Oberbayern angesichts der durstigen Oberpfälzer wohl schon etwas größere Sorgen.

Die Gäste sind sich der besonderen Bedeutung der Partie natürlich auch bewusst, denn der Sieger aus diesem Spiel macht einen Siebenmeilen-Schritt in Richtung Klassenerhalt. Auch die Tatsache, dass so viele Fans dabei sind, sollte noch einmal für zusätzliche Motivation sorgen. Eine Leistung wie gegen Haunstetten wünscht sich Trainer Pavel Krizek und hofft, dass sein Kader nach der Spielpause topfit und gut gefüllt ist.

Mut schöpfen die Herzogstädter sicher auch aus der Erfahrung des Hinspiels, in dem der HCS den Gegner sicher beherrschte und klar mit 32:23 gewann. Die beiden Torhüter Heimpel und Lotter setzten damals die Akzente und auf sie wird es auch bei den "Löwen" wieder ankommen. Schließlich soll die Heimfahrt der Fanbusse nicht zur Trauerfahrt werden.

HC Sulzbach: Tor: Lotter, Heimpel. Feld: Toni Kreyßig, Björn Kreyßig, Krizek, Laugner, Marco Forster, Smolik, Benjamin Funke, Florian Funke, Luber, Brockstedt, Klee, Kristian Forster.
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