HC Sulzbach zum alten Bekannten TSV Unterhaching
Mit Kampfgeist gegen die Fehlerquote

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
18.09.2015
0
0
Auch am zweiten Spieltag der Bayernliga-Saison müssen die Handballer des HC Sulzbach auswärts antreten. Wieder geht es Richtung München - zum alten Bekannten TSV Unterhaching. Beginn am Samstag, 19. September, ist um 18.15 Uhr in der Hachinga-Halle in Unterhaching (Grünauer Allee 6). Zu dieser Partie setzt der Handballclub einen Fanbus ein. Infos über www.handball-sulzbach.de.

Bereits nach dem ersten Spieltag kristallisieren sich drei Dinge heraus: Die DJK Waldbüttelbrunn setzte schon zum Auftakt (29:15 in Allach) ein Ausrufezeichen und muss sich wohl oder übel mit der alleinigen Favoritenrolle abfinden. Ebenso klar ist, dass sich die drei Aufsteiger schwer tun werden, denn kein Neuling nutzte seinen Heimvorteil zu Saisonbeginn. Die dritte Erkenntnis ist auch nicht neu: Alle übrigen Spiele waren sehr eng und so wird es wohl wieder mit einem breitgefächerten Mittelfeld durch die Runde gehen.

Zu den knappen Verlierern gehörte auch der TSV Unterhaching, der im Derby beim TSV Anzing mit 24:26 den Kürzeren zog. Das wurmt die Hachinger sicher mehr, als sie danach zugaben und so rechnen die Herzogstädter mit einem hochmotivierten Gastgeber. Auch die Münchner Vorstädter bauen dieses Jahr auf ein eingespieltes Team, das es aber in sich hat. Die üblichen Verdächtigen heißen Thomas Borschel, Mathias Salger oder Thomas Schibschid und gehörten in der vergangenen Saison zur Creme de la Creme der Bayernliga-Torjäger. Das musste auch der HC Sulzbach erfahren, der zuletzt zweimal, wenn auch knapp, gegen die Oberbayern verlor.

Ein spannendes Spiel darf man so oder so erwarten, denn beide Teams klagten nach der ersten Runde über eine schlechte Chancenauswertung und hohe Fehlerquote, was aber zu Saisonbeginn nichts Außergewöhnliches ist. HC-Trainer Pavel Krizek hofft auf das Mitwirken des leicht angeschlagenen Björn Kreyßig, ansonsten wird wohl die Mannschaft vom 24:21-Erfolg in Fürstenfeldbruck auflaufen.

Als Erkenntnisse aus dieser Partie nennt der Trainer eine schon gut funktionierende Abwehr mit einem starken Torhüter Heimpel und eine hohe Motivation der Truppe, die fehlende Sicherheit im Umgang mit dem Ball mit viel Kampfgeist wett machte. Doch zwei Trainingseinheiten später kann das schon viel besser aussehen und mit den lautstarken Fans im Rücken fahren die Sulzbacher mit nicht unberechtigter Hoffnung in die Landeshauptstadt.

HC Sulzbach:Tor: Lotter, Heimpel. Feld: Toni Kreyßig, Björn Kreyßig, Krizek, Marco Forster, Brockstedt, Smolik, Florian Funke, Benjamin Funke, Luber, Kristian Forster, Meta, Rohrbach, Termer.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.