Heiß geliebt und topgepflegt

Als neuer Dienstwagen wäre die BMW-Isetta nicht geeignet, meinte Landrat Richard Reisinger. Das Platzangebot lasse zu wünschen übrig, und dann wären da noch das Rein- und vor allem das Rauskommen. Dieses Mal half die Vorsitzende der Freunde besonderer Fahrzeuge, Gerlinde Wendl.
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
08.07.2015
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Für das 32. Jahrestreffen suchten sich die "Freunde besonderer Fahrzeuge und Oldtimer Amberg-Sulzbach" ein historisches Gelände aus. Geschichte geschrieben haben auch die Fahrzeuge, die am Wochenende auf der Hochofen-Plaza parkten.

Besondere Fahrzeuge haben sie, die Mitglieder mit ihrer Vorsitzenden Gerlinde Wendl. Seit mehr als 30 Jahren lädt der Verein zum Jahrestreffen ein, heuer auf der Plaza am alten Hochofen der Maxhütte.

Alles, nur nicht alltäglich

Aufgereiht standen Motorräder und Autos da - echte Veteranen, einige älter als ihre Fahrer, aber blitzsauber herausgeputzt. Aber nicht nur Oldtimer gelten als besondere Fahrzeuge. Sie können auch neueren Baujahrs sein, nur eben nicht alltäglich. Unikate eben, heiß geliebt und gepflegt von ihren Besitzern. Wer kennt in Sulzbach-Rosenberg nicht den legendären "Meister-Käfer", mit dem Winfried Meister und Manfred Härtl vor Jahrzehnten die Rallye-Szene im ADAC-Gau Nordbayern aufgemischt haben?

Härtl beteiligte sich am Samstag an der 90 Kilometer langen Ausfahrt durch den nördlichen Landkreis. An der Strecke warteten sieben Sonderprüfungen. Zum Sieg fuhren dabei Erwin Rothmeier mit dem Motorrad und Dieter Scharf in der Wertungsklasse Autos.

Unter die Haube

Bürgermeister Michael Göth überreichte die Pokale. Fast schon zu heiß war es am Sonntag, als sich die Hochofen-Plaza allmählich mit Oldtimern und anderen Originalen füllte. Besucher, Neugierige und fachkundiges Publikum schlenderten durch die Fahrzeugreihen und warfen da oder dort einen Blick "unter die Haube".

Rücksichtsvoller Redner

Bei den Bürgermeister-Vertretern Günter Koller und Hans-Jürgen Reitzenstein kam Freude auf, als sie durch den "besonderen Fuhrpark" gingen. "Eine lange Rede könnte an einem solchen Tag Körperverletzung sein", befand Koller.

Deshalb ließ er es mit dem Hinweis bewenden, dass er in seiner Jugendzeit "viele dieser Fahrzeuge gesehen und auch bewundert" habe.
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