"Herkulesaufgabe Haushalt"

Lothar Bedritzki (sitzend, Zweiter von links) heißt der bisherige und neue Vorsitzende des Arbeitskreises. JU-Vorsitzender Maximilian Klose (stehend, links), Fraktionsvorsitzender Dr. Stefan Morgenschweis (stehend, Zweiter von links), 2. Bürgermeister Günter Koller (stehend, Vierter von links), ASP-Kreisvorsitzender Andreas Otterbein (stehend, Dritter von rechts) sowie CSU-Ortsvorsitzender Dr. Patrick Fröhlich (stehend, rechts) gratulierten.
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
28.03.2015
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"Wir sind nicht nur im gesellschaftlichen Leben der Stadt fest verankert - zunehmend gewinnt Sicherheits- und Außenpolitik an Bedeutung": Der Vorsitzende sprach die Themen an, der CSU-Arbeitskreis diskutierte über Ukraine, den Nahen Osten und den fanatischen Islamismus.

Vorsitzender Lothar Bedritzki verwies in seinem Rechenschaftsbericht zunächst die Bedeutung des Arbeitskreises. Was den ASP stark mache, sei die breite gesellschaftliche Verwurzelung in der Bevölkerung.

"Jeder von uns ist in zahlreichen Vereinen engagiert. Außerdem wird bei uns der Zusammenhalt großgeschrieben. So treffen wir uns regelmäßig zum Stammtisch, unserem traditionellen Sommerfest oder zum Vereinsschießen. Dabei werden wir auch von den anderen Gruppierungen der CSU-Familie stark unterstützt". CSU-Vorsitzender Dr. Patrick Fröhlich dankte Lothar Bedritzki und dem ASP für die Arbeit der letzten Jahre. "Ihr seid eine echte Stütze unserer CSU, man nimmt euch deutlich wahr."

Wachsende Zahlen

Wenngleich die Stadt aufgrund der angespannten Finanzsituation vor großen Herausforderungen stehe, blicke er zuversichtlich in die Zukunft. "Sowohl in der CSU selbst als auch in der Frauen-Union, Jungen Union und im ASP haben wir kontinuierlich wachsende Mitgliederzahlen. Dies ist das Ergebnis fleißiger, ehrlicher Arbeit für die Stadt", betonte Fröhlich.

Daher habe man zusammen mit FWU und FDP/FWS das Wirtschaftskonzept aufgestellt. "Die jetzt auf den Weg gebrachte Erweiterung der Firmen Stahlgruber und Wieland ist neben unternehmerischem Einsatz und Fleiß der Mitarbeiter auch das Ergebnis kluger städtischer Standortpolitik, die die CSU bereits vor Jahrzehnten betrieben hat." In 20 Jahren werde man so auch "über unser jetziges Wirtschaftskonzept sprechen", zeigte sich Fröhlich überzeugt.

Kreisrat und 2. Bürgermeister Günter Koller ging auf die Kreispolitik ein und konnte sowohl vom Umgang miteinander im Kreistag als auch von den Kreisfinanzen nur Gutes darlegen. "Die Verschuldung ist auf 6,5 Millionen gesenkt, die wichtigen Projekte werden angegangen und umgesetzt. Dafür Dank an Landrat Richard Reisinger und seine Landkreisverwaltung."

Von anderen Zahlen musste Dr. Stefan Morgenschweis als Fraktionsvorsitzender der Stadt-CSU berichten. "Fast 60 Millionen Euro Schulden, kein Geld für eine Zweifachturnhalle an der Jahnschule, große Herausforderungen für Sanierung und Unterhalt der Straßen und Kanäle und einen Haushalt ohne Mindestzuführung stellen uns vor eine echte Herkulesaufgabe. Um die Stadt so liebens- und lebenswert zu erhalten, müssen wir gemeinsam im Stadtrat die richtigen Weichen stellen."

Flüchtlingen helfen

Die abschließende Diskussion beschäftigte sich wesentlich mit den Krisen im Nahen Osten. Neben der Verurteilung der menschenverachtenden Taten des IS wurde vor allem über die Flüchtlingssituation und das Elend gesprochen. Dabei herrschte völlige Einigkeit: "Wir sind verpflichtet, notleidenden Menschen zu helfen und die Flüchtlinge nicht im Stich zu lassen", unterstrich CSU-Vorsitzender Fröhlich.
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