Hinten noch Luft nach oben

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
16.10.2014
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Mit 4 Torjägern unter den Top 30 der Handball-Bayernliga hat der HC Sulzbach einen starken Angriff. Es hapert aber in der Abwehr. Und die bekommt es im Heimspiel gegen HaSpo Bayreuth mit gefährlichen Rückraumschützen und pfeilschnellen Außenspielern zu tun.

Nach fünf Spieltagen ist eines klar: Der Titel wird nur unter dem SV 08 Auerbach und der DJK Waldbüttelbrunn ausgespielt. Das zeigte sich auch am vergangenen Wochenende, als die beiden Spitzenteams ihre Gegner deutlich aus der Halle schossen. Leidtragender war auch der Sulzbacher Gegner HaSpo Bayreuth, der beim 28:13-Erfolg der Waldbüttelbrunner nicht den Hauch einer Chance hatte. Die Partie gegen die Oberfranken findet endlich wieder zu gewohnter Zeit am Samstag, 18. Oktober, um 18.30 Uhr in der Krötenseehalle statt.

Für die Krizek-Truppe wäre es enorm wichtig, wenn im dritten Heimspiel nacheinander noch einmal gepunktet werden könnte, denn danach folgen schwere Auswärtspartien, in denen dies kaum möglich sein wird. Gegen die Bayreuther waren es in den vergangenen Jahren meist sehr enge und spannende Spiele, bis auf die Partie in der vergangenen Rückrunde, als das letzte Aufgebot der Herzogstädter mit 23:35 unter die Räder kam. Am Ende reichte es aber für beide Vereine zum Klassenerhalt und so setzt sich die durchaus freundschaftliche Rivalität der Nachbarn auch in dieser Runde fort. Den besseren Start hatte die Truppe von Trainer Mathias Bracher, die nach drei Spielen noch ohne Verlustpunkt war. Doch eine knappe Niederlage in Haunstetten und das deftige Paket gegen "Wabü" brachte die Bayreuther wieder in unmittelbare Nachbarschaft der Oberpfälzer. Ein Punkt trennt den Sechsten aus Franken von den siebtplatzierten Gastgebern. Wohlbekannt sind den Sulzbachern die Torjäger der Gäste: Tim Herrmannsdörfer und Michael Maier sorgen für Gefahr aus dem Rückraum, doch auch einige pfeilschnelle Außenspieler bereiteten den Gegnern schon heftige Kopfschmerzen.

In Sulzbach ist man mit dem Saisonstart eigentlich zufrieden, doch erst die kommenden Wochen werden zeigen, ob man sich aus dem nervigen Abstiegskampf heraushalten kann. Dazu muss das Team aber etwas näher zusammenrücken. Noch sind Siegeswille und die Bereitschaft, für den anderen zu kämpfen, noch nicht bei 100 Prozent. Dank individueller Klasse reicht es zwar gegen schwächere Gegner oft zu Punkten, doch gegen die starken Gegner der kommenden Wochen muss noch eine Schippe draufgelegt werden. Die Fans können, bei zwei Teams die in der Regel auf Augenhöhe agieren, zumindest ein enges und spannendes Spiel erwarten.

HC Sulzbach: Tor: Lotter, Heimpel. Feld: Toni Kreyßig, Björn Kreyßig, Krizek, Laugner, Marco Forster, Termer, Smolik, Funke, Luber, Nachtman, Klee, Kristian Forster.
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