Hoffnung auf Behörden für die Region

Lokales
Sulzbach-Rosenberg
28.10.2014
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Die Nordbayern-Initiative der Staatsregierung hatte der CSU-Landtagsabgeordnete Harald Schwartz laut Pressemitteilung zum Anlass genommen, um bei der Staatskanzlei erneut darauf hinzuweisen, "dass nicht nur der Speckgürtel München von Bayerns positiver Entwicklung profitiert, sondern auch wir im flachen Land".

Darauf hat Schwartz nun von Staatskanzleichef Marcel Huber eine positive Antwort erhalten. Bereits im Rahmen der Nordbayern-Initiative seien die Grundlagen für eine Kompetenzregion Amberg/Amberg-Sulzbach gelegt worden, heißt es darin laut Presseinfo. Der Minister habe die vorgesehene Erweiterung des Technologietransferzentrums Amberg, die Förderung des Technisch-Wissenschaftlichen-Netzwerks Oberpfalz sowie den Aufbau eins Gesundheits- und Medizintechnik-Campus als Kompetenzzentrum an der OTH Amberg-Weiden angesprochen. "Die positive Resonanz wird nicht nur durch die Entwicklung der Kompetenzregion verdeutlicht, sondern auch durch die erheblichen Fördergelder, die wir in die Region holen konnten", merkt Schwartz dazu an.

Er drängte auch auf weitere Behördenverlagerungen in die Region. "Wenngleich eine Verlagerung einer Behörde in unsere Region zwar nicht unmittelbar Effekte auslösen wird, würde sie doch mittelfristig einen großen Vorteil für den Stimmkreis Amberg-Sulzbach/Amberg mit sich bringen und außerdem ein weiteres klares Zeichen der Staatsregierung für die Stärkung des ländlichen Raums darstellen", argumentierte er. Huber sicherte zu, weitere Verlagerungen großer Behördenbereiche in die Nord-Oberpfalz und nach Franken durchzuführen. Zwar seien als Zeitraum bis zur endgültigen Ansiedelung der Behörde in der jeweiligen Region mehrere Jahre vorgesehen, allerdings sei mit konkreten Entscheidungen, welche Behörde wohin verlagert wird, noch 2014 zu rechnen.
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