Hubertusfeier der Jäger-Kreisgruppe Sulzbach-Rosenberg
"Ehre der Natur und der Tiere achten"

Kräftig erklangen die Alphörner bei der Hubertusfeier im Stiegler-Stadel in Ermhof. Bilder. wku (2)
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
10.11.2014
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(wku) "Hubertus, der Schutzpatron der Jäger hat uns hier zusammengeführt, um Gott zu loben", erklärte Pfarrer Georg Rabeneck aus Neukirchen, der selbst auch Jäger ist. Er und sein evangelischer Amtsbruder Pfarrer Horst Kurz aus Königstein gestalteten die Hubertusfeier im Stadel der Familie Stiegler in Ermhof, zu der der Landesjagdverband Bayern - Kreisgruppe Sulzbach-Rosenberg - einlud. Mit viel Aufwand war der gemütliche Stadel mit Herbstlaub, Tannengrün, Jagdtrophäen und Jagdgemälden geschmückt. Vorsitzende Lore Kaiser begrüßte die zahlreichen Gäste im voll besetzten Stadel, darunter viele Jäger und Hegeringleiter. Zu Beginn erklangen die weit tönenden Alphörner. Die Bläsergruppe der BJV-Kreisgruppe Sulzbach-Rosenberg erfüllte den Raum mit den Klängen traditioneller Jagdsignale und Jagdmelodien, wie zum Beispiel dem Hubertusgruß und dem jagdlichen "Auf Wiedersehen". Die beiden Geistlichen feierten eine stimmungsvolle, ökumenische Andacht mit den Gläubigen.

In seiner Predigt ging Pfarrer Horst Kurz auf Hubertus ein, der zunächst ein rücksichtsloser Trophäenjäger war. "Auch heutzutage gibt es eine rücksichtslose Jagd nach Elfenbein, Nashörnern und Robben". Doch Hubertus erlebte einen Sinneswandel und stellte später seine Talente als Bischof in den Dienst der Kirche. Auch die Jäger hätten es sich zur Aufgabe gestellt, die Ehre der Natur und der Tiere zu achten und den Wildbestand zu pflegen. Zum Schluss forderte Pfarrer Kurz die Gläubigen auf, "dem Guten nachzujagen, sei es im Wald oder im Leben".

Die Tochter des Hauses, Silvia Stiegler, las die Fürbitten vor. Die Jagdhorngruppe beendete die Andacht mit dem Hubertusmarsch. Als Dank überreichte Klaus-Dieter Paul, der Naturschutzbeauftragte der Kreisgruppe, den beiden geistlichen Herren ein geschmücktes selbst geschnitztes Edelweiß.

Die weltliche Feier mit einer deftigen Brotzeit schloss sich an und die Gäste erlebten vergnügliche Stunden in Ermhof.
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