Hungrige Oberbayern

Das Warten hat ein Ende. Vor vier Wochen, am 18. Oktober, spielten die Handballer des HC Sulzbach letztmals vor eigenem Publikum. Am Samstag steht das nächste Heimspiel auf dem Programm. Bild: Ziegler
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
14.11.2014
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Die Handballer des HC Sulzbach wollen nach zwei herben Niederlagen wieder ein Erfolgserlebnis. Doch der Gast, der SV Anzing, hat zwei gefährliche Brüderpaare in seinen Reihen - und bringt noch einen schnellen Ball mit.

Vier lange Wochen haben die Sulzbacher Fans auf das nächste Heimspiel der Bayernliga-Handballer warten müssen.

Am Samstag, 15. November, um 18.30 Uhr in der von den Gastmannschaften so gefürchteten Krötenseehalle erwartet die Zuschauer auch gleich ein besonderes Schmankerl. Zu Gast ist der SV Anzing aus Oberbayern, als Aufsteiger aus der Landesliga Süd ein völlig unbeschriebenes Blatt für die Herzogstädter und als direkter Tabellennachbar ein Gegner, der unbedingt geschlagen werden muss.

Die Anzinger kommen mit der Referenz eines hungrigen, jungen Teams in die Oberpfalz und haben sich in der Bayernliga schon einigen Respekt verschafft. Dies bewiesen sie auch am vergangenen Wochenende, als sie die DJK Waldbüttelbrunn zumindest nach einer Halbzeit am Rande einer Niederlage hatten. Zwar gewann der Favorit dann doch noch klar mit 33:27, doch Trainer Hubert Müller zeigte sich sehr angetan von der derzeitigen Leistungsfähigkeit seiner Jungs.

Zwei Brüderpaare sind es, die das Herz der Anzinger Mannschaft bilden. Max und Matthias Haberthaler sowie Marinus und Jonathan Limbrunner machen die Münchner Vorstädter zu einer Familienangelegenheit, auch wenn der erfolgreichste Torjäger Philipp Ball heißt und wie so oft bei den Teams ein pfeilschneller Außenspieler ist. Einen Punkt Vorsprung haben die Gäste zurzeit auf den HC Sulzbach und so benötigen die Anzinger, die natürlich noch voller Aufstiegseuphorie stecken, die Punkte genauso wie der HCS.

Für die Sulzbacher gilt es nun vor allem, die beiden deftigen Niederlagen in Haunstetten und Waldbüttelbrunn aus den Köpfen zu bekommen und sich auf ihre Heimstärke zu besinnen. Die Negativerlebnisse zehren an den Nerven der Spieler, die erkennen müssen, dass man nur gemeinsam den Erfolg erzwingen kann. Einzelkämpfer sind nicht gefragt in der Bayernliga, dazu ist diese Klasse zu ausgeglichen besetzt und die Teams zu nahe beieinander.

Gespannt darf man auf den ersten Heimauftritt von Neuzugang Linus Brockstedt sein, der in Haunstetten schon sein Potenzial andeutete. Zeigen müssen aber alle Akteure, dass sie gewillt sind die Punkte einzufahren. Diesen Plan in die Köpfe der Spieler zu bringen war die Hauptaufgabe von Trainer Pavel Krizek, der aber trotzdem sehr optimistisch in die Partie geht.

HC Sulzbach: Tor: Lotter, Heimpel. Feld: Toni Kreyßig, Björn Kreyßig, Krizek, Laugner, Marco Forster, Termer, Smolik, Funke, Luber, Brockstedt, Klee, Kristian Forster.
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