Ihr Beruf: Herzwerker

Stolz halten die beiden Abschlussklassen ihre Zeugnisse in den Händen. Ihre Lehrer, Caritas-Direktor Roland Batz, Regierungsdirektorin Gisela Stautner und Bürgermeister Michael Göth freuen sich mit ihnen. Bilder: aja (2)
Lokales
Sulzbach-Rosenberg
06.08.2015
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"Wissen Sie eigentlich, was Herzwerker sind?", fragte Regierungsschuldirektorin Gisela Stautner. 30 von ihnen hat jetzt die Caritas-Berufsfachschule für Altenpflege mit einer Feierstunde aus der Ausbildung verabschiedet.

Stautner beantwortete ihre Frage gleich selbst: "Hierbei handelt es sich um Menschen, die nicht nur mit Hand und Köpfchen arbeiten, sondern mit dem Herzen. Engagierte Menschen, die sich für Ältere und/oder Pflegebedürftige einsetzen."

Aus dem Nähkästchen

Schulleiterin Martina Schiener plauderte ein bisschen aus dem Nähkästchen. Sie erwähnte, dass es in den drei gemeinsamen Jahren zwei Eheschließungen, fünfmal Nachwuchs und sogar ein Pärchen gab, das sich "von der ersten Stunde an gesucht und gefunden" habe. Klassenleiterin Eugenie Lang ermunterte die Absolventen, durchzustarten: "Der Kampf ist gekämpft. Nun müssen Sie einen neuen Lebensabschnitt beginnen und genau überlegen, was braucht dieser alte Mensch und was kann ich für ihn tun?"

Bürgermeister Michael Göth gratulierte den Herzwerkern zu ihrer Leistung und meinte, dass sie nun einen Beruf ausüben, in dem bundesweit 1,2 Millionen Menschen beschäftigt seien. Zusammen mit Caritas-Direktor Roland Batz überreichte Lang ihrer Altenpflegeklasse 12/15 die Zeugnisse und gratulierte der Klassenbesten Maria Reiff-Zitzmann zu ihrem Traum-Notendurchschnitt von 1,1.

Staatspreise überreicht

Zudem erhielten fünf Damen, die besser als 1,5 waren, den Staatspreis in Form einer Urkunde für das am besten absolvierte dritte Ausbildungsjahr: Desiree Bartesch, Cynthia Bätz, Svetlana Gärtner, Sabine Haarkötter und Maria Reiff-Zitzmann.

Die Pflegefachhelferklasse 14/15 bekam von ihrer Klassenleiterin Schiener ebenfalls ihre Zeugnisse. Da diese Gruppe nur aus sechs Personen bestanden habe, sei es ein hartes Schuljahr gewesen. Mit einem Notendurchschnitt von 2,4 war Sandrina Afara hier die Beste.
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